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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -3-

25.09.2017 - 07:30:57
DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ TAGESTHEMA +++++

Die Unionsparteien mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an der Spitze haben sich bei der Bundestagswahl klar als stärkste Kraft behauptet, mussten aber herbe Stimmenverluste hinnehmen. Dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge erreichte die CDU/CSU 33 Prozent der Stimmen. Die rechtspopulistische AfD zieht mit 12,6 Prozent als drittstärkste Kraft erstmals in den Bundestag ein. Die SPD stürzte mit 20,5 Prozent auf ihr bislang schlechtestes Ergebnis ab. Der FDP gelang mit 10,7 Prozent der Wiedereinzug in den Bundestag. Die Linke landete bei 9,2 Prozent, die Grünen erreichten 8,9 Prozent. Rechnerisch ist damit außer einer erneuten großen Koalition nur ein Jamaika-Bündnis aus Union, Grünen und FDP möglich. Die SPD kündigte allerdings bereits an, sie wolle in die Opposition gehen. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,2 Prozent. Die Union erhält im neuen Bundestag demnach 246 Sitze, die SPD erhält 153 Mandate. Es folgen die AfD mit 94 Sitzen, die FDP mit 80 Mandaten, die Grünen mit 67 und die Linke mit 69 Sitzen.

Führende deutsche Ökonomen haben sich ebenso wie Teile der Wirtschaft besorgt über das Ergebnis der AfD bei der Bundestagswahl gezeigt. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, forderte als Konsequenz eine stärkere Berücksichtigung sozialer Fragen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) verlangte schnelle Verhandlungen über eine neue Regierung. Ifo-Präsident Clemens Fuest sprach sich für eine Jamaika-Koalition aus. Der Wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, zeigte sich entsetzt über den Wahlausgang. Wahrscheinlich bleibe nur eine Jamaika-Koalition als politische Konsequenz. Für die Wirtschaftspolitik bedeute dies, "dass alles zwischen einer Retro-Neoliberalismus-Richtung und einer stärker ökologisch-digitalen Ausrichtung möglich ist". Das Resultat sei "vor allem für Europa kein gutes Ergebnis", betonte der Wirtschaftsweise Peter Bofinger. "Das ist ja eigentlich ein Votum gegen Europa und gegen weitere europäische Migration."

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Im Laufe des Tages

- DE/Air Berlin plc, AR-Sitzung, anschließend Bekanntgabe

des Stands des Bieterverfahrens

DIVIDENDENABSCHLAG

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Total 0,62 EUR

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+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

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-DE
10:00 ifo-Geschäftsklimaindex September
PROGNOSE: 115,9
zuvor: 115,9
Lagebeurteilung
PROGNOSE: 124,7
zuvor: 124,6
Geschäftserwartungen
PROGNOSE: 107,8
zuvor: 107,9 -
US
14:30 Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) August


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+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

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INDEX                  Stand     +/- % 
S&P-500-Future      2.497,30     -0,08 
Nikkei-225         20.387,40      0,45 
Schanghai-Composite 3.340,53     -0,36 


DAX                12.592,35     -0,06% 
DAX-Future         12.605,00     +0,16% 
XDAX               12.616,96     +0,16% 
MDAX               25.619,06     +0,14% 
TecDAX              2.400,72     +0,53% 
EuroStoxx50         3.541,42     +0,05% 
Stoxx50             3.126,02     +0,11% 
Dow-Jones          22.349,59     -0,04% 
S&P-500-Index       2.502,22     +0,06% 
Nasdaq-Comp.        6.426,92     +0,07% 
EUREX                zuletzt   +/- Ticks 
Bund-Future        161,14%         +13 



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+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Mit wenig veränderten Kursen am deutschen Aktienmarkt rechnen Marktteilnehmer für den Wochenauftakt nach der Bundestagswahl. "Entscheidend wird sein, wie die großen internationalen Investoren das Wahlergebnis bewerten", sagt Heino Ruland von Ruland Research. Zwar sei mit einer schwierigen Regierungsbildung für ein so genanntes Jamaika-Bündnis zu rechnen, zudem habe dieses keine Mehrheit im Bundesrat; "die großen globalen Fonds könnten aber auch feiern, dass Angela Merkel Kanzlerin bleibt", so Ruland. Sie stehe für Kontinuität und ein Jamaika-Bündnis für einen pro-europäischen Kurs. Von anderer Seite heißt es, das Motto der kurzen Beine der politischen Börsen könnte sich schnell wieder durchsetzen. Die gute wirtschaftliche Lage könne schnell wieder in den Vordergrund treten, zumindest am Gesamtmarkt.

Rückblick: Unverändert - Die anstehende Bundestagswahl lähmte. Auch von den US-Börsen kamen keine Impulse. Zwar gelten die anstehenden Bundestagswahlen nicht als großes Ereignis für die Märkte, denn zu sicher scheint es zu sein, dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt. "Trotzdem halten sich potenzielle Käufer erst einmal zurück", sagte ein Händler. Auch mit den Anleihekursen ging es seitwärts. Nach dem Tod der Großaktionärin Liliane Bettencourt ging es mit der L'Oreal-Aktie um 2,5 Prozent nach oben. Marktteilnehmer setzten nun auf Veränderungen im Aktionärskreis, hieß es. Nach Einschätzung von Jefferies ist die große Frage, was Nestle nun mit der 23-Prozent-Beteiligung machen will. Eine Möglichkeit wäre, dass L'Oreal die von Nestle gehaltenen Stücke zurückkauft. Möglich sei allerdings auch, dass Nestle eine vollständige Übernahme von L'Oreal anstreben könnte. Allerdings schließen die Analysten auch nicht aus, dass die Unternehmen den aktuellen Status Quo beibehalten werden. Zu Lebzeiten der Milliardärin durften vertragsgemäß weder Nestle noch die Gründerfamilie ihren Anteil an L'Oreal erhöhen. Nestle schlossen 0,2 Prozent leichter.

DAX/MDAX/TECDAX

Unverändert - Größter Verlierer im DAX waren Deutsche Börse mit einem Minus von 4,1 Prozent. Nach diversen Berichten befürchten Marktteilnehmer, dass die Aufsichtsbehörde BaFin Bedenken gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Börsenchef Carsten Kengeter anmeldet. Deutsche Telekom stiegen um 0,8 Prozent. Wie es in einem Agentur-Bericht heißt, stehen T Mobile US und Sprint kurz vor der Fusion. Der Durchbruch in den Verhandlungen sei da. T-Mobile werde die Mehrheit an dem fusionierten Unternehmen erhalten. Eon standen mit einem Plus von 1,2 Prozent noch etwas stärker da. Der schnelle Abbau der Verschuldung eröffne Spielraum für Investitionen, sagte Eon-Finanzvorstand Marc Spieker. An der Spitze der Kursgewinner in der gesamten DAX-Familie standen Siltronic im TecDAX mit gut 6 Prozent Plus. Hier zog ein erfolgreicher Kapitalmarkttag eine Flut von positiven Analystenstimmen nach sich. Auch die Aktien der Siltronic-Muttergesellschaft Wacker Chemie im MDAX profitierten vom Höhenflug der Tochter und legten 3 Prozent zu.

XETRA-NACHBÖRSE

Von einem typischen Freitagsgeschäft mit mauen Umsätzen hat ein Händler gesprochen. Auffälligkeiten bei einzelnen Werten seien nicht zu beobachten gewesen. Immerhin: Hochtief wurden 0,5 Prozent über Xetra-Schluss gestellt. Der spanische Baukonzern ACS hatte mitteilte, er prüfe weiterhin ein Gegengebot für Abertis. Dies könnte unter Beteiligung der Tochter Hochtief erfolgen. Die von Siemens und Alstom bestätigten Gespräche über eine Zusammenlegung des Eisenbahngeschäfts interessierte offenbar nicht, Siemens-Titel wurden unverändert getaxt.

USA / WALL STREET

Wenig verändert - Angesichts der jüngsten Drohungen aus Nordkorea ist die Risikoneigung an den US-Börsen vor dem Wochenende nicht sehr ausgeprägt gewesen. Laut Händlern wurde der Koreakonflikt als willkommene Ausrede für moderate Gewinnmitnahmen nach den zuletzt etwas heiß gelaufenen Bewertungen genutzt. Zum Handelsende hin erholten sich die Kurse wieder leicht. Der nordkoreanische Außenminister hatte mit einem Wasserstoffbombentest mit "beispiellosem Ausmaß" im Pazifik gedroht. Traditionell sichere Häfen wie Yen oder Schweizer Franken legten im Umfeld der Koreakrise etwas zu. Da sich die Fed erst am Mittwoch zur weiteren Geldpolitik geäußert und für das laufenden Jahr nochmals steigende Zinsen in Aussicht gestellt hatte, spielten neue Konjunkturdaten nur eine untergeordnete Rolle. Dies galt umso mehr, weil die Markit-Einkaufsmanagerindizes zu Produktion und Dienstleistung kein einheitliches Bild lieferten. Den nun schon dritten Tag in Folge zählten Apple zu den schwächsten Dow-Werten. Die Aktie verbuchte die schwächste Woche im Vorfeld einer iPhone-Markteinführung. Diesmal verlor der Wert 1,0 Prozent. Nicht nur die Probleme der neuen Apple-Uhr wurden genannt, einige Akteure zeigten sich auch mit den Neuerungen der nächsten iPhone-Generation nicht ganz zufrieden. Bei T-Mobile US und Sprint soll eine Fusion laut Berichten kurz bevorstehen. T-Mobile US zogen um 1,1 Prozent und Sprint gar um 6,1 Prozent an. HP Enterprise legten um 3,4 Prozent zu. Der Serverhersteller schrumpft seine Belegschaft. Carmax stieg nach Geschäftszahlen über Markterwartung um 7,8 Prozent. Versartis stürzten um 87,6 Prozent ab, das Biopharmaunternehmen verfehlte mit einem Medikament das erhoffte Ziel.

Am Anleihemarkt stiegen die Kurse etwas, möglicherweise weil einige Anleger ihr kurzfristiges Heil wegen der Koreakrise bei den als risikoärmer geltenden Rentenpapiere suchten. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verlor zwei Basispunkte auf 2,26 Prozent. Zuvor hatten die Rentenkurse eine Durststrecke über neun Sitzungen erlebt.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 25, 2017 01:30 ET (05:30 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

+++++ DEVISENMARKT +++++

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DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Fr, 17:46 
EUR/USD   1,1934  +0,2%    1,1914     1,1968 
EUR/JPY   133,95  +0,2%    133,66     134,04 
EUR/CHF   1,1577  +0,1%    1,1568     1,1601 
GBP/EUR   1,1347  +0,0%    1,1321     1,1300 
USD/JPY   112,23  +0,1%    112,18     112,01 
GBP/USD   1,3541  +0,4%    1,3489     1,3526 


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Der Ausgang der deutschen Bundestagswahl macht sich am Montag an den Finanzmärkten in Ostasien nur am Devisenmarkt leicht bemerkbar. Dort gibt der Euro etwas nach, weil die CDU mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zwar erneut stärkste Partei geworden ist, im Vergleich zur vorangegangenen Wahl aber dennoch deutlich Verluste verzeichnete und schlechter abschnitt als im zuletzt erwartet. Zudem zeichnen sich schwierige Koalitionsverhandlungen ab. Das sorge für etwas Verunsicherung, sagt Devisenstratege Ray Attrill von NAB in Australien. Beunruhigend sei zudem das starke Abschneiden der rechtsgerichteten AfD, sagt er. Sie sei wie ein Stachel im Fleisch der neuen deutschen Regierung. An anderer Stelle heißt es aber auch, das Wahlergebnis diene als eine Art Ausrede für Gewinnmitnahmen beim zuletzt starken Euro, denn am politischen Kurs Deutschlands werde sich kaum etwas ändern.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

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zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         50,51      50,66  -0,3%    -0,15  -11,5% 
Brent/ICE         56,80      56,86  -0,1%    -0,06   -3,3% 


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Am Ölmarkt stiegen die Preise, nachdem sich in Wien Opec-Staaten und andere Ölförderer ein Festhalten an den bisherigen Förderbegrenzungen auferlegten. Weitergehende Beschlüsse wurden nicht gefasst. Allerdings erreichte die Umsetzungsquote der beschlossenen Fördersenkungen ein Rekordniveau. Zudem sank die Anzahl der in den USA aktiven Ölförderanlagen die dritte Woche in Folge. Brent verteuerte sich um 0,8 Prozent auf 56,86 Dollar, WTI um 0,2 Prozent auf 50,66 Dollar je Fass. Auf Wochensicht stand der dritte Wochengewinn in Folge zu Buche.

METALLE

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zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.293,69   1.297,30  -0,3%    -3,61  +12,4% 
Silber (Spot)     16,94      17,00  -0,3%    -0,06   +6,4% 
Platin (Spot)    934,61     933,40  +0,1%    +1,21   +3,4% 
Kupfer-Future      2,93       2,93  -0,1%    -0,00  +16,1% 


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Das Gold erfreute sich nach der durch Zinserhöhungsfantasien ausgelösten Talfahrt der vergangenen Tage wieder etwas an Zuspruch, die Feinunze verteuerte sich im US-Geschäft um 0,5 Prozent auf 1.297 Dollar - auch gestützt vom schwächeren Dollar. Zudem begann in Indien die Feiersaison mit einer steigenden Nachfrage nach physischem Gold. Auf Wochensicht büßte das gelbe Edelmetall jedoch rund 2 Prozent ein - der Silberpreis verbuchte indes den höchsten Wochenverlust seit zwei Monaten.

+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR +++++

GROSSBRITANNIEN

Die Ratingagentur Moody's hat die Bonitätsbewertung für Großbritannien auf "Aa2" von zuvor "Aa1" um eine Stufe gesenkt. Der Ausblick wird nun mit "Stabil" statt zuvor mit "Negativ" eingestuft. Der Ausblick für die öffentlichen Finanzen habe sich zuletzt deutlich verschlechtert. Die Experten hegen hinsichtlich des Regierungsplans zur Konsolidierung der Finanzen erhebliche Zweifel. Die Verschuldung dürfte steigen.

IRAN

Der neuerliche Raketentest des Iran stellt nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump das internationale Atomabkommen mit Teheran erneut in Frage.

NORDKOREA

Die USA und Nordkorea haben ihre gegenseitigen Drohgebärden fortgesetzt. Zur Demonstration ihrer militärischen Stärke ließ Washington am Samstag Kampfbomber entlang der Küste Nordkoreas fliegen. Pjöngjang drohte seinerseits mit einem Angriff auf das "gesamte US-Festland". Unterdessen wird ab 1. Oktober der chinesische Export von Ölerzeugnissen nach Nordkorea begrenzt. Zudem soll ein Einfuhrverbot auf Textilien verhängt werden.

POLITIK FRANKREICH

Bei der Senatswahl in Frankreich hat Staatschef Emmanuel Macron eine deutliche Schlappe erlitten. Seine Partei La Republique en Marche schnitt bei der Teilwahl zum Oberhaus schwach ab. Die Konservativen konnten ihre bisherige Mehrheit ausbauen. In der Gesetzgebung spielt der Senat allerdings nur eine untergeordnete Rolle und kann Macrons Reformgesetze nicht stoppen.

POLITIK SPANIEN

Unbeirrt vom massiven Einsatz spanischer Sicherheitskräfte hält die katalanische Unabhängigkeitsbewegung an ihren Plänen für ein Referendum am 1. Oktober fest. Kurz vor dem geplanten Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien haben unterdessen die Spannungen mit der Zentralregierung in Madrid auch die Polizei erfasst: Die katalanische Regierung warf der spanischen Regierung vor, die regionale Polizei ihrer Kontrolle unterstellt zu haben. Sie kündigte Widerstand gegen diesen Schritt an. Das Innenministerium in Madrid bestritt allerdings, die Kontrolle über Kataloniens Polizei übernehmen zu wollen.

POLITIK USA

Die USA haben drei weitere Staaten auf ihre neue Liste der mit Einreiserestriktionen belegten Länder gesetzt. Dabei handelt es sich um Nordkorea, Venezuela und den Tschad, wie das Weiße Haus am Sonntag mitteilte. Die bisherigen Einreiseverbote betrafen Bürger aus dem Iran, Syrien, dem Jemen, Libyen, Somalia und dem Sudan. Der Sudan wurde demnach von der aktualisierten Liste gestrichen.

PROSIEBEN.SAT1

Die Nachrichten-Webseite Mashable strebt nach monatelanger Suche nach einem strategischen Investor Informanten zufolge nun einen direkten Verkauf des Unternehmens an. Sie berichten ebenfalls, dass die auf Social-Media-Themen fokussierte Webseite auch mit der Prosiebensat1 Media SE gesprochen habe.

SAP

verstärkt sich durch einen Zukauf. Der DAX-Konzern übernimmt Gigya, einen Anbieter von Kundenidentitäts- und Access-Management-Lösungen. Gigya hat mehr als 300 Mitarbeiter und ist im kalifornischen Mountain View beheimatet. Die Aktivitäten von Gigya sollen Teil der SAP-Sparte Hybris werden, die E-Commerce-Lösungen für das Kundenmanagement anbietet.

THYSSENKRUPP

Der Aufsichtsrat hat auf seiner Sitzung, bei der das Gremium über das geplante Stahl-Joint-Venture mit dem indischen Tata-Konzern informiert wurde, die Einrichtung einer Arbeitsgruppe beschlossen. Mehr als 7.000 Menschen hatten am Freitag auf Aufruf der IG Metall in Bochum gegen die geplante Stahlfusion protestiert.

AIRBUS

steht beim Bau seiner Flugzeuge einem Zeitungsbericht zufolge vor einer wichtigen Entscheidung. Der Konzern erwäge, einen der größten europäischen Hersteller von großen Strukturteilen zu verkaufen. Der kanadische Finanzinvestor Onex könnte die deutsche Airbus-Werke-Tochter Premium Aerotec mit rund 2 Milliarden Euro Umsatz und rund 10.000 Beschäftigten ganz oder teilweise übernehmen, berichtet die Zeitung Welt unter Berufung auf Branchenkreise.

HOCHTIEF

Ein Bieterwettstreit um den spanischen Autobahnbetreiber Abertis wird immer wahrscheinlicher. Wie der spanische Baukonzern ACS der spanischen Wertpapieraufsicht mitteilte, prüft er weiterhin ein Gegengebot für das Unternehmen. Dies könnte unter Beteiligung der Tochter Hochtief erfolgen.

UNIPER

Standard & Poor's sieht die Bonität von Uniper durch die mögliche Übernahme durch Fortum nicht gefährdet. Das Rating werde deshalb bei BBB- mit positivem Ausblick bestätigt.

AIR BERLIN/LUFTHANSA

Der Verkauf der insolventen Air Berlin soll laut B.Z. 250 bis 350 Millionen Euro einbringen. Davon gehe der Gläubigerausschuss aus. Dem Bericht zufolge soll die Lufthansa die Frachttochter von Air Berlin, LG Walter, bekommen. Die 38 Maschinen, die Lufthansa für seine Tochter Eurowings bereits von Air Berlin geleast hat, sowie bis zu 40 weitere Flugzeuge, die Lufthansa kaufen will, sollen demnach in die LG Walter überführt werden. Lufthansa biete 200 Millionen Euro, berichtet die Bild am Sonntag. Deutschlands größte Fluggesellschaft sei darüber hinaus bereit, in der Übergangszeit Betriebskosten von bis zu 100 Millionen Euro zu übernehmen.

NORDZUCKER

rechnet nach dem Fall der EU-Zuckerquote mit sinkenden Preisen. "Wir werden jetzt in der EU deutlich mehr Zucker produzieren als der Markt wirklich braucht", sagte Nordzucker-Chef Hartwig Fuchs der Neuen Osnabrücker Zeitung. In einigen Mitgliedsstaaten sei der Anbau von Zuckerrüben um bis zu 25 Prozent ausgeweitet worden. Das werde für ein Überangebot sorgen, dass zu einer "kurzen Tiefpreisphase" führe.

ABB

stärkt seinen Elektrifizierungsbereich und kauft für 2,6 Milliarden US-Dollar die GE Industrial Solutions. ABB sieht aus der Übernahme jährliche Kostensynergien von rund 200 Millionen Dollar. Ab dem ersten Jahr der Übernahme soll GE Industrial Solutions zum Gewinn je Aktie beitragen. GE Industrial Solutions ist Hersteller von Produkten und Lösungen im Bereich der Niederspannungstechnik, wie Schaltanlagen oder Installationsgeräte.

ALSTOM

verhandelt mit Siemens über eine Zusammenlegung der Bahngeschäfte. Der französische Konzern bestätigte, dass es Gespräche über eine "mögliche Kombination" mit der Mobilitätssparte von Siemens gebe. Eine Entscheidung gebe es nicht, die Verhandlungen dauerten an. Am Donnerstag hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über die Gespräche berichtet.

GENERAL MOTORS

streicht die Nachtschicht in seinem SUV-Werk in Tennessee und entlässt die Arbeiter der betroffenen Schicht - ein Zeichen, dass die Kaufzurückhaltung der US-Kunden mittlerweile auch auf die bislang so beliebten SUV-Modelle übergegriffen hat. Nach Angaben eines GM-Sprechers sind rund 1.000 Arbeiter von den Streichungen betroffen.

IMAGINATION TECHNOLOGIES

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 25, 2017 01:30 ET (05:30 GMT)

Die von China unterstützte Investmentgesellschaft Canyon Bridge Capital Partners, die zuletzt mit der Übernahme des US-Halbleiterhersteller Lattice Semicondurctor am Veto von US-Präsident Donald Trump gescheitert war, übernimmt nun für 550 Millionen britische Pfund den britischen Noch-Apple-Zulieferer Imagination Technologies. Mit 182 Pence je Aktie in bar zahlt Canyon Bridge einen Aufschlag von 42 Prozent auf den Schlusskurs des Chipdesigners vom Freitag.

UNILEVER

übernimmt sein Südafrika-Geschäft komplett und kauft der Investmentgesellschaft Remgro ihren Anteil von 25,75 Prozent an der Unilever South Africa Holdings ab. Im Gegenzug übernimmt Remgro das Geschäft mit Brotaufstrichen in Südafrika, Botswana, Lesotho, Namibia und Swaziland. Remgro bekommt neben dem Geschäft, das mit 7 Milliarden Rand bewertet wird, noch 4,9 Milliarden Rand - umgerechnet gut 300 Millionen Euro - zusätzlich in bar.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/gos

END) Dow Jones Newswires

September 25, 2017 01:30 ET (05:30 GMT)

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