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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

21.02.2018 - 19:00:20
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Markit: US-Wirtschaft gewinnt an Schwung

Die US-Wirtschaft hat im Februar merklich an Dynamik gewonnen. Der vom IHS Markit Institut erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - sprang kräftig an auf 55,9 Punkte von 53,8 Punkten im Vormonat. Das ist der höchste Stand seit November 2015. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.

Harker erwartet zwei Fed-Zinsschritte in diesem Jahr

Der Präsident der Federal Reserve Bank von Philadelphia, Patrick Harker, erwartet weiterhin, dass die US-Notenbank die Zinsen im Jahr 2018 nur zwei Mal anheben wird. "Das Mantra der Fed ist datenabhängig, und im Moment sagen mir die Daten, dass zwei Erhöhungen wahrscheinlich sind", sagte Harker bei einer Rede in St. Louis. Der Mittelwert der Prognosen der Fed-Zentralbanker deutet allerdings auf drei Zinserhöhungen im Jahr 2018.

Fed/Kaplan sieht "allmähliche und geduldige" Zinserhöhungen

Der Präsident der Federal Reserve Bank of Dallas, Robert Kaplan, erwartet in den nächsten ein bis zwei Jahren ein starkes Wirtschaftswachstum. Das dürfte die US-Notenbank veranlassen, die Zinsen "allmählich und geduldig" anzuheben. Eine stetige Anhebung des Leitzinses könne dazu beitragen, einen Abschwung weniger wahrscheinlich zu machen, da dies verhindern würde, dass die Wirtschaft untragbar schnell wachse, argumentierte Kaplan in einem von der Dallas-Fed veröffentlichten Essay.

US-Außenministerium setzt auf Zusammenarbeit mit Lettland

Das US-Außenministerium ist nach eigenen Angaben "zuversichtlich", dass die lettischen Behörden die notwendigen Schritte zur Bewahrung der Integrität des Banken- und Finanzsektors unternehmen werden. In einer Erklärung auf der Website des State Department heißt es: "Wir haben viele Jahre lang mit Lettland bei der Bekämpfung von Korruption, Geldwäsche und anderer Bedrohungen der internationalen Sicherheit zusammengearbeitet."

BDI warnt vor "Spirale des Protektionismus"

Der protektionistische Kurs von US-Präsident Donald Trump hält die deutsche Industrie in Alarmbereitschaft. "Die aktuellen Zahlen zeigen, wie wichtig der Außenhandel mit den Ländern außerhalb der EU für die deutsche Wirtschaft ist", erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang mit Blick auf die neue Außenwirtschaftsstatistik. "Umso mehr machen uns die protektionistischen Tendenzen nicht nur in den USA Sorgen", erklärte Lang.

SPD-Experte Lauterbach erwartet Sterben der Privaten Krankenversicherung

Bis auf wenige Ausnahmen erwartet der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach den Untergang der privaten Krankenversicherungen (PKV). Die PKV plage eine Trias aus ausbleibenden Neumitgliedern, immer älter und teurer werdenden Versicherten und dem Niedrigzins, sagte Lauterbach in Berlin. "Es wechseln so gut wie keine gutverdienenden Angestellten mehr in die PKV", ergänzte er. Das Neugeschäft sei in diesem Bereich "abgeschlossen".

Städtetag erwartet durch Diesel-Urteil keine kurzfristigen Fahrverbote

Der Deutsche Städtetag rechnet nach der Diesel-Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts am Donnerstag nicht mit kurzfristigen Fahrverboten für Selbstzünder in Städten. "Falls die Richter Fahrverbote für zulässig erklären, sind die Länder gefragt, ob und wie sie die Luftreinhaltepläne anpassen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtetages, Helmut Dedy, der Neuen Osnabrücker Zeitung. Der Richterspruch werde in jedem Fall Signalwirkung für die weitere Debatte um saubere Luft haben.

Merkel: Griechenland und Mazedonien sehr nah an einer Lösung des Namensstreits

Mazedonien und Griechenland sind nach Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) so nah an einer Lösung ihres Namensstreits wie lange nicht. "Ich würde sagen, in den letzten zehn Jahren war eine Lösung noch nie so nah wie jetzt", sagte Merkel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mazedoniens Ministerpräsident Zoran Zaev in Berlin.

Tusk fordert nach Brexit Überprüfung aller Finanzrabatte der EU-Mitgliedstaaten

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat gefordert, nach dem Austritt Großbritanniens alle finanziellen Rabatte der Mitgliedstaaten auf den Prüfstand zu stellen. "Der Brexit macht es auch notwendig, die bestehenden Rabatte im EU-Haushalt zu überprüfen", erklärte Tusk vor dem EU-Gipfel zur künftigen Finanzplanung am Freitag. Denn alle aktuellen Nachlässe seien mit dem Rabatt der Briten gerechtfertigt worden.

Bundesregierung bläst zur Jagd auf Wildschweine

Um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, dürfen Jäger Wildschweine in Deutschland nun ganzjährig schießen. Das kündigte Regierungssprecher Steffen Seibert an. "Die (Bestände) sollen nun ausgedünnt werden. Das sind unabdingbare Maßnahmen", sagte Seibert. Bislang dürfen die Tiere in der Schonzeit nach der Geburt der Frischlinge nicht geschossen werden.

Studie: Cyberkriminalität verursacht Milliarden-Schäden

Der wirtschaftliche Schaden durch Cyberkriminalität ist laut einer Studie auf weltweit 600 Milliarden US-Dollar gestiegen. Die größte Gefahr gehe von russischen und nordkoreanischen Hackern aus, teilten die Computer-Sicherheitsfirma McAfee und das Zentrum für Strategische und Internationale Studien (CSIS) mit. Der Diebstahl geistigen Eigentums macht laut der Untersuchung etwa ein Viertel des Schadens aus.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

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February 21, 2018 13:00 ET (18:00 GMT)

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