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Nachrichtenübersicht

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

13.11.2018 - 19:00:51
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Grüne, SPD und FDP in Hessen sondieren am Donnerstag in Dreiergespräch

Noch vor der Feststellung des amtlichen Endergebnisses der Landtagswahl in Hessen führen Grüne, SPD und FDP am Donnerstag ein gemeinsames Sondierungsgespräch. Bei dem Treffen solle über mögliche Schnittmengen und Konflikte gesprochen werden, teilten die drei Parteien mit. Die FDP schließt eine Ampelkoalition unter grüner, nicht aber unter SPD-Führung aus.

Scholz: Steuersenkungen in den USA werden später Erhöhungen folgen

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat Forderungen nach einer umfassenden Reform der deutschen Unternehmenssteuern eine Absage erteilt und sich in dem Zusammenhang überzeugt gezeigt, dass in den USA auf die dortigen Steuersenkungen zwangsläufig später wieder massive -erhöhungen folgen werden.

Merkel will EU stärker für Kriege rüsten

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für ein deutlich wehrhafteres und schlagkräftigeres Europa ausgesprochen. In einer Rede vor dem Europarlament in Straßburg plädierte Merkel am Dienstag für eine europäische Eingreiftruppe und auf lange Sicht für die Schaffung einer europäischen Armee. Nur geschlossen sei Europa stark genug, um auf der globalen Bühne gehört zu werden und seine Werte und Interessen verteidigen zu können.

London einigt sich mit EU auf Entwurf zum Brexit-Abkommen

Die EU und Großbritannien haben sich auf einen Entwurf zum Abkommen über den Brexit geeinigt. Der Entwurf sei beschlossen worden, teilte das Büro von Premierministerin Theresa May am Dienstagabend mit. Das Kabinett in London werde am Mittwoch um 14.00 Uhr Ortszeit (15.00 Uhr MEZ) zusammentreten, um den Entwurf zu prüfen und über die weiteren Schritte zu entscheiden.

EU beschließt Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen

Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen" wie dem Luftverkehr oder bei Aufenthalts- und Visafragen, wie die EU-Behörde mitteilte. Sie nannte als weitere Gebiete Finanzdienstleistungen, Hygiene- und Pflanzenvorschriften, die Übermittlung personenbezogener Daten und die Klimapolitik.

Trump attackiert Macron wegen Handels- und Sicherheitspolitik

Zwei Tage nach seiner Rückkehr aus Paris hat US-Präsident Donald Trump den französischen Staatschef Emmanuel Macron in einer Serie von Twitter-Botschaften hart wegen dessen Positionen in der Sicherheits- und Handelspolitik attackiert. Trump kritisierte erneut Macrons Idee einer europäischen Armee und beschwerte sich auch über hohe Zölle auf US-Weine in Frankreich.

CNN verklagt Weißes Haus wegen Aussperrung von Reporter

Der US-Fernsehsender CNN hat das Weiße Haus wegen der Aussperrung seines Reporters Jim Acosta verklagt. In der am Dienstag bei einem Bundesgericht in Washington eingereichten Klage argumentiert der Sender, dass die Suspendierung der Akkreditierung gegen die Verfassungsrechte Acostas sowie von CNN verstoße.

IEA: US-Schieferöl bleibt treibende Kraft am globalen Ölmarkt

Der anscheinend unaufhörliche Anstieg der amerikanischen Ölförderung aus Schiefergestein soll es den USA ermöglichen, die anderen großen Öl- und Gasproduzenten der Welt zu überholen. Bis 2025 dürfte etwa die Hälfte des Wachstums bei Rohöl und Erdgas aus den USA stammen, schreibt die Internationale Energie-Agentur in ihrem World Energy Outlook.

Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos

Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Januar gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit auf einen entsprechenden Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.

Sri Lankas Oberstes Gericht macht Auflösung des Parlaments rückgängig

Sri Lankas Oberstes Gericht hat die Auflösung des Parlaments durch Präsident Maithripala Sirisena aufgehoben. Das Gericht stoppte zudem Vorbereitungen für vorgezogene Neuwahlen im Januar. Der Ende Oktober von Sirisena geschasste Ministerpräsident Ranil Wickremesinghe nannte das Urteil einen "Sieg für das Volk" und für "anständige Politik in diesem Land". Er werde am Mittwoch ins Parlament gehen und zeigen, "dass wir die legitime Regierung Sri Lankas sind".

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/brb

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November 13, 2018 13:00 ET (18:00 GMT)

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