Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent8298 Raiffeisenbank Chamer Land eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 11.06.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Raiffeisenbank Chamer Land eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

Weltbank: 2026 schwächstes Weltwachstum seit Corona-Pandemie

11.06.2026 - 15:39:09
WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Iran-Krieg wird das Weltwirtschaftswachstum stärker ausbremsen als gedacht: Angesichts der verheerenden Folgen rechnet die Weltbank mit dem schwächsten Weltwirtschaftswachstum seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Für 2026 schraubt das Institut seine Prognose um 0,1 Punkte auf 2,5 Prozent herunter, wie aus einem entsprechenden Bericht des Instituts hervorgeht. Im vergangenen Jahr war die globale Wirtschaft noch um 2,9 Prozent gewachsen.

Grund für die Korrektur nach unten seien hohe Inflationen und steigende Energiepreise, nachdem der freie Schiffsverkehr und der Rohstoffhandel in der Straße von Hormus infolge des Konflikts nahezu zum Erliegen gekommen waren.

Institut prognostiziert fatale Folgen für arme Länder

Während sich in Deutschland Autofahrer über höhere Benzinpreise ärgern, werden die Ärmsten in der Welt laut dem Institut mit Sitz in Washington besonders stark belastet. Für wirtschaftsschwache Länder heißt das: Bis Ende 2026 wird ein Viertel der Entwicklungsländer ärmer sein als 2019, unter den Ländern mit niedrigem Einkommen dürfte es ein Drittel sein. Bei fragilen und von Konflikten betroffenen Ländern wird nach Weltbank-Hochrechnung etwa die Hälfte bis zum Jahresende weniger Geld haben als im Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie.

Weltbank will mit Geldern unterstützen

Zugleich ist die Weltbank auch selbst aktiv: Bereits nach Beginn der Krise stellte sie zwischen 20 und 25 Milliarden US-Dollar an Soforthilfen bereit. Die Entwicklungsbank kündigte an, zwischen 50 und 60 Milliarden US-Dollar zur Verfügung zu stellen, um Regierungen in Entwicklungsländern unter die Arme zu greifen und landwirtschaftliche Betriebe zu unterstützen. "Sollten der Konflikt und die wirtschaftlichen Folgen anhalten, könnte die Finanzierung durch die Weltbankgruppe über einen Zeitraum von 15 Monaten auf 80 bis 100 Milliarden US-Dollar erhöht werden", heißt es weiter./ngu/DP/jha


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang