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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

20.11.2017 - 13:07:45
DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ AKTIENMÄRKTE (13.05 Uhr) +++++

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INDEX               Stand      +-%  +-% YTD 
S&P-500-Future   2.574,40   -0,07%  +15,22% 
Euro-Stoxx-50    3.557,04   +0,27%   +8,10% 
Stoxx-50         3.150,67   +0,42%   +4,65% 
DAX             13.025,91   +0,25%  +13,46% 
FTSE             7.385,35   +0,06%   +3,40% 
CAC              5.333,96   +0,28%   +9,70% 
Nikkei-225      22.261,76   -0,60%  +16,47% 
EUREX               Stand  +-Ticks 
Bund-Future        162,91       +7 


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+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

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ROHOEL          zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         56,40      56,55  -0,3%    -0,15   -1,2% 
Brent/ICE         62,24      62,72  -0,8%    -0,48   +6,1% 


METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.291,14   1.294,23  -0,2%    -3,09  +12,1% 
Silber (Spot)     17,17      17,31  -0,8%    -0,14   +7,8% 
Platin (Spot)    943,25     951,35  -0,9%    -8,10   +4,4% 
Kupfer-Future      3,06       3,07  -0,1%    -0,00  +21,3% 


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+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Leichte Verluste werden an der Wall Street am Montag zum Start erwartet. Im Fokus steht weiterhin die US-Steuerreform, deren Erfolg ein wichtiges Signal für die Börsianer wäre. Die Zustimmung des Senats steht aber noch aus und gilt als unsicher. Teilnehmer weisen aber auch darauf hin, dass die in diesem Jahr stark gestiegenen Aktienkurse viele Investoren anfällig für Gewinnmitnahmen machen. "Es war weltweit ein so gutes Jahr, so dass viele Teilnehmer ihre Performance retten wollen", sagt Kevin Nicholson von Riverfront Investment Group.

Die politische Unsicherheit in Deutschland spielt vor allem am Devisenmarkt eine Rolle, wo der Euro gegen Yen und Dollar zunächst nachgab, inzwischen sich aber wieder erholt hat. Das Scheitern der Koalitionsverhandlungen wird aus Sicht der Teilnehmer weder die europäische Wirtschaft noch die Börsenkurse nachhaltig beeinflussen.

Unternehmensseitig Möglicherweise steht die Übernahme des Chip-Herstellers Cavium durch Marvell Technology Group ins Haus. Die beiden Gesellschaften planen, das Abkommen bereits am Montag bekanntzugeben, wie mit der Sache vertraute Personen sagten. Der Deal im Volumen von rund 6 Milliarden Dollar - jeweils zur Hälfte in bar und Aktien - bewerte Cavium mit 80 Dollar oder mehr je Aktie. Beide Aktien sind vorbörslich noch nicht aktiv.

Alibaba legen vorbörslich 0,6 Prozent zu. Der Internetgigant will einen 36-Prozent-Anteil an des chinesischen Supremarktbetreibers Sun Art Retail Group übernehmen.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

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- US
16:00 Index der Frühindikatoren Oktober
PROGNOSE: +0,9% gg Vm
zuvor: -0,2% gg Vm


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+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Das Scheitern der Sondierungsgespräche zu einer Jamaika-Koalition bringt die Börsianer in Europa kaum aus der Ruhe. Gaben die Indizes anfangs noch etwas nach, liegen sie am Mittag knapp im Plus. Möglicherweise droht im Verlauf noch etwas Verkaufsdruck, sollten beispielsweise US-Anleger deutsche Aktien verkaufen, weil sie auf Nummer sicher gehen wollen angesichts der ungewissen Zukunft der Regierung Merkel. An anderer Stelle wird aber auf das Bonmot verwiesen, wonach politische Börsen kurze Beine haben. Als großen Gewinner der politischen Entwicklung machen Marktteilnehmer RWE aus und handeln die Aktie 3,2 Prozent höher. "Das Aus für die Kohle ist erst einmal vom Tisch", erklärt ein Börsianer. Hinzu kommt aber auch, dass Goldman Sachs RWE auf eine Liste besonders kaufwürdiger Aktien genommen hat und dass es Gerüchte gibt, Enel sei an der RWE-Tochter Innogy interessiert. Innogy gewinnen 1,5 Prozent, Enel legen um 0,2 Prozent zu. Verkauft werden Aktien von Unternehmen, die mutmaßlich von einer Beteiligung der Grünen an einer deutschen Regierung profitiert hätten, beispielsweise aus dem Bereich Erneuerbare Energien. Nordex verlieren 3,3 Prozent und SMA Solar 3,7 Prozent. Baumot geben um gut 10 Prozent nach. Das Unternehmen ist auf die Abgasnachbehandlung von Autos spezialisiert. Tagessieger im DAX sind die zuletzt nach der dritten Gewinnwarnung gebeutelten Prosiebensat.1. Die legen um 4,4 Prozent zu, nachdem der Vorstandsvorsitzende Thomas Ebeling seinen vorzeitigen Rückzug angekündigt hat. Zudem treibe auch aufkommende Übernahmefantasie den Wert, heißt es im Handel. So spekulierten die Analysten von Liberum, dass die zu Comcast gehörende Senderkette NBC Universal an den Deutschen interessiert sein könnte. Kräftig nach oben geht es auch für VW und zwar um 3,7 Prozent. Das Unternehmen hat seine Umsatzprognose bis 2020 angehoben.

+++++ DEVISEN +++++

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DEVISEN  zuletzt   +/- %  Fr, 8:02  Mo, 9:56   % YTD 
EUR/USD   1,1784  -0,22%    1,1810    1,1802  +12,1% 
EUR/JPY   132,15  -0,55%    132,88    132,43   +7,5% 
EUR/CHF   1,1667  -0,41%    1,1716    1,1669   +8,9% 
EUR/GBP   0,8888  -0,37%    0,8921    0,8902   +4,3% 
USD/JPY   112,14  -0,32%    112,51    112,18   -4,1% 
GBP/USD   1,3259  +0,15%    1,3239    1,3264   +7,5% 


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+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Mit einer uneinheitlichen Tendenz haben sich zu Wochenbeginn die Aktienmärkte in Ostasien gezeigt. Für den Nikkei-225 ging es mit einem stärkeren Yen nach unten. Auslöser war der nachgebende Euro im Zuge der gescheiterten Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition in Berlin. Zum Yen fiel der Euro auf den tiefsten Stand seit rund zwei Monaten. Dagegen konnte sich die Börse in Schanghai von ihren zwischenzeitlichen Verlusten erholen. Der Nebenwerte-Index Shenzhen-Composite knickte zwischenzeitlich um weitere 2,1 Prozent ein, konnte sich schließlich aber kräftig erholen und schloss 0,9 Prozent im Plus. Bereits am Freitag war es um knapp 3 Prozent abwärts gegangen, das größte Tagesminus seit rund vier Monaten. Auslöser waren Pläne in Bezug auf eine verschärfte Aufsicht bei Finanzprodukten. Nach zwischenzeitlichen erneuten Abgaben bei den Finanzwerten führten diese schließlich die Erholungsbewegung in China an. Die Aktien der China Merchants Bank stiegen in Schanghai um 2,9 Prozent und markierten im Verlauf ein neues Jahreshoch. In Sydney schloss der S&P/ASX-200 mit einem Abschlag von 0,2 Prozent. Nachdem der Index an den vergangenen beiden Handelstagen zugelegt hatte, sei es zu einer leichten Konsolidierung gekommen, hieß es. Auch hier belasteten politische Forderungen nach einer stärkeren Bankenaufsicht. Für die Aktien von Westpac ging es um 0,1 Prozent abwärts, ANZ gingen mit einem Minus von 0,6 Prozent aus dem Handel. Die Rohstoffwerte schlossen ebenfalls mit leichten Abgaben, trotz leicht gestiegener Eisenerzpreise. Die Papiere von Rio Tinto gaben um 0,1 Prozent nach. Die Toshiba-Aktie stand mit einer geplanten Kapitalerhöhung deutlich unter Druck und verlor 5,8 Prozent. Der Konzern will neue Aktien im Volumen von 600 Milliarden Yen, umgerechnet rund 5,3 Milliarden Dollar, ausgeben. In Hongkong setzte sich zu Wochenbeginn die Rekordjagd des Indexschwergewichts Tencent fort mit einem Plus von 2,7 Prozent im späten Handel. Weiterhin schoben besser als erwartet ausgefallene Geschäftszahlen aus der vergangenen Woche die Titel an. Der Kospi in Seoul schloss mit einem leichten Minus von 0,3 Prozent, belastet von Abgaben bei den Chip-Werten. So ging es für die Aktien von Index-Schwergewicht Samsung Electronics und Hynix um jeweils 0,1 Prozent nach unten. Dagegen legten die Titel des Stahl-Konzerns Posco um 1,3 Prozent zu und LG Chem gewannen 0,2 Prozent. Beide Aktien bauten damit ihre Kursgewinne aus der Vorwoche noch leicht aus.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien am europäischen Kreditmarkt weisen am Montag erst einmal zur Seite. Ein Marktteilnehmer spricht von einer abwartenden Haltung nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierung. "Einerseits überdeckt die Geldpolitik der EZB politische Krisen", sagt ein Marktteilnehmer, andererseits verflüchtige sich die Gefahr, dass die Staatsausgaben in Deutschland stark stiegen.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

RWE prüft Innogy-Verkauf - Agentur

Der Energiekonzern RWE prüft einem Agenturbericht zufolge einen Verkauf von Anteilen seiner Ökostromtochter Innogy. RWE checke die Möglichkeiten am Markt, sagten Informanten zu Reuters. Interesse an Innogy-Anteilen habe der italienische Versorger Enel. RWE hält noch knapp 77 Prozent an Innogy, die am Markt rund 16,8 Milliarden Euro wert sind.

Volkswagen peilt bis 2020 stärkeres Umsatzwachstum als bisher an

Volkswagen rechnet angesichts einer Erholung wichtiger Absatzmärkte und guten SUV-Verkäufen bis 2020 mit einem stärkeren Umsatzanstieg als bisher. Die Erlöse sollen im Vergleich zu 2016 nun um über 25 Prozent zulegen, wie Finanzvorstand Frank Witter anlässlich der Präsentation der Fünfjahresplanung erklärte. Im Frühjahr hatte der Autokonzern noch einen Zuwachs von mehr als 20 Prozent in Aussicht gestellt.

Covestro startet Aktienrückkauf

Covestro startet am 21. November mit dem Ende Oktober angekündigten Rückkauf eigener Aktien. Die erste Tranche für bis zu 400 Millionen Euro soll im Zeitraum vom 21. November bis spätestens 28. Februar 2018 erworben werden, wie das Unternehmen mitteilte.

Eurotunnel-Gruppe tauft sich um in Getlink

Die Eurotunnel-Gruppe gibt sich einen neuen Namen: Die Betreiberin des Eurotunnels unter dem Ärmelkanal heißt künftig Getlink, wie das Unternehmen mitteilte. Damit markiere es seinen Eintritt in eine "neue Ära der Mobilität". An den Börsen Euronext Paris und London werde das Unternehmen mit dem Börsenkürzel GET notiert bleiben.

Alibaba steigt bei Hypermarktbetreiber Sun Art Retail ein

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

November 20, 2017 07:07 ET (12:07 GMT)

Der chinesische E-Commerce-Konzern Alibaba setzt mit seiner jüngsten Akquisition erneut auf das stationäre Handelsgeschäft: Für 2,88 Milliarden US-Dollar kauft die Alibaba Group Holding 36 Prozent an Chinas zweitgrößtem Hypermarktbetreiber Sun Art. Der Betreiber der weltgrößten Online-Shopping-Plattform sieht traditionelle Vertriebswege als Möglichkeit, um in den Handel mit frischen Nahrungsmitteln zu expandieren und gleichzeitig für neue Nachfrage nach seinen Diensten für mobiles Bezahlen und Logistikdienstleistungen zu sorgen.

Altice plant keine Kapitalerhöhung

Der Telekom- und Kabelkonzern Altice hat auf Marktgerüchte reagiert und die Spekulationen über eine Kapitalerhöhung zurückgewiesen. Zudem erklärte die Gesellschaft, dass der Mehrheitsaktionär Next Alt Sarl seit dem Börsengang von Altice keine Aktien verkauft habe, bis auf die Anteilsscheine, die an die Manager veräußert wurden. Dies sei aber 2016 in einer Eingabe dargelegt worden.

Julius Bär steigert verwaltetes Vermögen um 17 Prozent

Die Schweizer Bank Julius Bär hat das von ihr verwaltete Vermögen in den ersten zehn Monaten kräftig gesteigert. Die Assets under Management, eine wichtige Kennzahl für eine Privatbank, lagen per Ende Oktober bei 393 Milliarden Schweizer Franken, das waren 57 Milliarden Franken oder 17 Prozent mehr als Ende Dezember.

Goldman Sachs plant mit zwei großen Europa-Ablegern nach dem Brexit

Der Chef von Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, hat die Pläne der US-Investmentbank in Europa für die Zeit nach dem Brexit bestätigt. Goldman Sachs werde "zwei Europazentralen" haben, eine in Frankfurt und eine in Paris, sagte Blankfein der französischen Zeitung Le Figaro. Der Brexit zwinge die Bank dazu, ihr Geschäft zu "dezentralisieren".

Mediclinic gibt Übernahmepläne für Spire Healtcare auf

Der Krankenhauskonzern Mediclinic hat seine Übernahmepläne für den britischen Wettbewerber Spire Healthcare aufgegeben. Man habe sich nicht mit Spire einigen können, teilte das Unternehmen mit. Deshalb werde die Mediclinic International plc auch keine Offerte unterbreiten, wolle Spire aber als Großaktionär weiterhin unterstützen. Mediclinic ist mit 29,9 Prozent an Spire beteiligt.

NH Hotel erhält Offerte von Wettbewerber Barcelo

Die spanische Hotelgruppe NH Hotel Group SA hat eine Offerte vom Wettbewerber Barcelo erhalten. Das Gebot sei nicht abgesprochen, vorläufig und nicht bindend, teilte NH Hotel mit. Die Bedingungen der Offerte sehen vor, dass Grupo Barcelo mit 60 Prozent die Kontrollmehrheit an der neuen Gruppe halten würde. Auch im Board würde sie die Mehrheit haben.

Studienergebnisse beflügeln Roche

Anleger honorieren die jüngsten Erfolgsnachrichten bei klinischen Studien von Roche. Im frühen Handel legt der Kurs um 4,6 Prozent zu. Die Roche Holding AG hatte mitgeteilt, dass ihre Produkte Hemlibra, Tecentriq und Avastin in Phase-III-Studien primäre Endpunkte erreicht hätten.

Vinci erhält Auftrag für Solaranlagen in Senegal

Der Baudienstleister Vinci hat einen Auftrag im Volumen von 26,8 Millionen Euro aus dem Senegal erhalten. Dort soll Vinci Energies acht Solaranlagen errichten, wie das Unternehmen mitteilte. Auftraggeber ist die Societe d'Electricite du Senegal. Die Anlagen soll im Juli 2018 übergeben werden.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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DJG/raz

END) Dow Jones Newswires

November 20, 2017 07:07 ET (12:07 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.

Bezeichnung
WKN
Börse
Kurs
Währung
±
±%
Kurs
vom
DAX ® 846900
Xetra
13.103,56
PKT
+35,48
+0,27%
15.12.17
17:45:00
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