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Nachrichtenübersicht

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

12.09.2018 - 18:32:22
DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ AKTIENMÄRKTE (18.29 Uhr) +++++

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INDEX             Stand      +-%  +-% YTD 
EuroStoxx50    3.326,60   +0,45%   -5,06% 
Stoxx50        3.000,78   +0,65%   -5,57% 
DAX           12.032,30   +0,52%   -6,85% 
FTSE           7.313,36   +0,55%   -5,37% 
CAC            5.332,13   +0,92%   +0,37% 
DJIA          26.051,92   +0,31%   +5,39% 
S&P-500        2.887,05   -0,03%   +7,98% 
Nasdaq-Comp.   7.935,60   -0,46%  +14,95% 
Nasdaq-100     7.475,14   -0,44%  +16,86% 
Nikkei-225    22.604,61   -0,27%   -0,70% 
EUREX             Stand  +-Ticks 
Bund-Future      159,65      +32 


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+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

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ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         70,57      69,25  +1,9%     1,32  +20,2% 
Brent/ICE         79,42      79,06  +0,5%     0,36  +24,5% 


METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.204,31   1.198,61  +0,5%    +5,71   -7,6% 
Silber (Spot)     14,23      14,14  +0,7%    +0,10  -16,0% 
Platin (Spot)    796,90     792,50  +0,6%    +4,40  -14,3% 
Kupfer-Future      2,67       2,61  +2,3%    +0,06  -20,3% 


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Die Ölpreisrally des Vortages geht in eine neue Runde. Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der Vorwoche deutlich gesunken und dies stärker als erwartet. Zudem verringerte sich die US-Ölproduktion. Darüber hinaus heizt der immer bedrohlicher werdende Wirbelsturm "Florence" die Nachfragespekulationen an. Aufgrund der Evakuierungsmaßnahmen an der US-Ostküste wird von erhöhter Kraftstoffnachfrage berichtet. Zusätzlich bedroht die Unwetterfront eine wichtige Pipeline. Zwischenzeitlich ist der Brent-Preis erstmals seit Mai über die Marke von 80 Dollar gesprungen. Der Goldpreis dreht mit der aufgekommenen Dollar-Schwäche ins Plus.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Die Wall Street erholt sich mit neuer Hoffnung auf eine Verständigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China von ihren Tagestiefs. Auslöser sind Kreisemeldungen, denen zufolge US-Finanzminister Steven Mnuchin China neue Handelsgespräche in naher Zukunft angeboten hat. Gleichwohl überwiegt weiterhin die Skepsis, denn bislang hatten Verhandlungen mit China keine greifbaren Ergebnisse erbracht. Wenig Beachtung - zumindest am Aktienmarkt - finden die unerwartet schwachen US-Erzeugerpreise für August, die erstmals seit Februar 2017 wieder gesunken sind. Volkswirte hatten mit einem Anstieg gerechnet. Allerdings dürften die Daten keinen Einfluss auf den Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank haben, heißt es. Für die Apple-Aktie geht es nach dem kräftigen Plus des Vortages nun um 0,4 Prozent nach unten. Drei neue iPhone-Modelle wird der Technologie-Konzern voraussichtlich ab 19.00 Uhr MESZ vorstellen. Der Halbleiter-Sektor führt mit einem Abschlag von 2,1 Prozent die Verliererliste an. Teilnehmer verweisen auf eine Abstufung von Micron Technologies durch Goldman Sachs auf "Neutral" von "Buy". Die Micron-Aktie fällt um 4,8 Prozent. Für die Titel von Applied Materials, KLA-Tencor und Lam Research geht es zwischen 2,3 und 2,4 Prozent nach unten. Auch den Sektor der Halbleiter-Ausrüster haben die Analysten auf "Neutral" von "Attractive" gesenkt. Die Aktien von Facebook und Twitter stehen ebenfalls unter Druck und verlieren 1,7 bzw. 4,0 Prozent. Laut Wall Street Journal soll es am Monatsende ein hochrangiges Treffen von Senatoren geben, das sich mit den Praktiken der Internetkonzerne beschäftigt. Bereits in den vergangenen Wochen hatten Sorgen über strengere Regulierungen den Sektor belastet.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

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-US
20:00 Fed, Beige Book

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+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Nach einer längeren Durststrecke haben Europas Aktienmärkte zur Wochenmitte mit Aufschlägen geschlossen. Stützend wirkten Kreisemeldungen, laut denen die USA China neue Handelsgespräche in naher Zukunft angeboten haben sollen. Die Situation zwischen beiden Ländern gilt als verfahren. Allerdings wurden Hoffnungen im Handelskonflikt bereits häufiger enttäuscht. Entsprechend moderat fielen die Gewinne aus. Die Gewinnwarnung des schottischen Versorgers SSE drückte den Branchenindex um 1,4 Prozent. SSE selbst brachen um 8,3 Prozent ein. SSE zählt in Großbritannien zu den "Big Six" der Versorger. Die Aktie von Eon, die selbst einer der großen Anbieter auf dem britischen Strommarkt ist, gab ihre Gewinne der vergangenen zwei Tage wieder ab und büßte 3,5 Prozent ein. Und das, obwohl Eon in Reaktion auf die SSE-Gewinnwarnung die eigenen Ziele ausdrücklich bekräftigte. RWE verloren 3,6 Prozent. Überraschend starke Zahlen aus dem Luxusgütersektor legte Hermes International vor. Die operative Marge erreichte das Rekordniveau von 34,5 Prozent. Für die Aktie ging es um 3,9 Prozent nach oben. LVMH stiegen im Gefolge um 2,4 Prozent und Kering um 3,4 Prozent. Der europäische Chipsektor geriet nach einer negativen Sektorstudie unter erheblichen Abgabedruck. Goldman Sachs hat die Halbleiter -Ausrüster auf "Neutral" von "Attractive" gesenkt. Infineon fielen 5,5 Prozent, ASML um 5,9 Prozent, STMicroelectronics um 4,1 Prozent, Siltronic um 5,9 Prozent und Wacker Chemie um 6 Prozent. Als leicht unter den Erwartungen wurden die Zahlen des Modekonzerns Inditex bezeichnet. Die Aktie schloss dennoch mit einem Plus von 4,1 Prozent wegen eines günstigen Ausblicks. Fiat Chrysler stiegen um 4,4 Prozent. Kurstreiber war hier die Markterwartung, dass bereits in dieser Woche der Verkauf des Komponentenherstellers Magneti Marelli an den Private-Equity-Fonds KKR erfolgen könnte.

+++++ DEVISEN +++++

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DEVISEN   zuletzt   +/- %  Mi, 8.20 Uhr  Di, 17:11 Uhr   % YTD 
EUR/USD    1,1627  +0,23%        1,1594         1,1578   -3,2% 
EUR/JPY    129,42  -0,03%        129,37         129,12   -4,3% 
EUR/CHF    1,1282  -0,00%        1,1288         1,1281   -3,7% 
EUR/GBP    0,8918  +0,08%        0,8913         0,8911   +0,3% 
USD/JPY    111,31  -0,27%        111,57         111,56   -1,2% 
GBP/USD    1,3038  +0,16%        1,3009         1,2991   -3,5% 

Bitcoin
BTC/USD 6.314,64 +0,2% 6.308,50 6.293,08 -53,8%

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Die schwachen Erzeugerpreise setzen dem Dollar zu. Der Euro klettert bis auf das Tageshoch von 1,1650 Dollar nach Wechselkursen um 1,16 am Vorabend. Aktuell geht die Gemeinschaftswährung bei 1,1624 Dollar um, der Greenback erholt sich mit den Mnuchin-Schlagzeilen etwas. Für den Euro spricht auch, dass EZB am Donnerstag ihre Wertpapierkäufe weiter reduzieren und den vollständigen Ausstieg vorbereiten dürfte.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

In Ostasien und Australien haben sich zur Wochenmitte Gewinner- und Verliererbörsen in etwa die Waage gehalten. Der schwelende Handelskonflikt zwischen China und den USA sowie Berichte, wonach China bei der Welthandelsorgansisation (WTO) die Zustimmung für Handelssanktionen gegenüber den USA einholen will, belasteten weiter. In der gesamten Region gehörten Ölwerte dank zuletzt deutlich gestiegener Ölpreise zu den Gewinnern. In Sydney zogen Santos, Oil Search und Woodside um bis zu 2,7 Prozent an, in Tokio gewannen Inpex 2,3 Prozent. Der Nikkei-225-Index in Tokio notierte etwas niedriger. Als Nachwehen des Typhoons Jebi befürchten Teilnehmer nun Gewinnwarnungen von japanischen Versicherern. In Seoul lag der Kospi ebenfalls leicht zurück. In Südkorea hat die Arbeitslosigkeit ein Achtjahreshoch erreicht. Das Schwergewicht Samsung verlor weitere 1,1 Prozent und der Chiphersteller Hynix büßte 2 Prozent ein. Im Vorfeld der Produkt-Vorstellung von Apple standen in Taiwan Hon Hai und der Linsenhersteller Largan, beide Apple-Zulieferer, unter Druck und büßten 0,9 bzw. 3 Prozent ein.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Commerzbank setzt auf Wachstum bei Unternehmern und Firmen

Die Commerzbank setzt im Geschäft mit Unternehmern und größeren Firmen auf Wachstum. In Sachen Marktanteil "geht auf jeden Fall noch mehr", sagte Uli Coenen, Bereichsvorstand Unternehmerkunden, beim Commerzbank-"Werkstattgespräch" in Frankfurt mit Blick auf seinen Bereich. Im hart umkämpftem Firmenkundengeschäft arbeitet die Commerzbank derweil auch mit Kampfkonditionen.

Elliott stockt bei Uniper auf über 10 Prozent auf

Der aktivistische Investor Elliott hat seine Beteiligung am Stromkonzern Uniper erhöht. Zum 6. September vermeldete der Hedgefonds von Paul Singer eine Anteilsaufstockung auf 10,65 Prozent. Mitte Juni waren es knapp 8,9 Prozent. Dieser Schritt könnte an den Märkten als Anzeichen dafür gewertet werden, dass Elliott darauf setzt, dass Unipers neuer Ankerinvestor, der finnische Energiekonzern Fortum, nachlegt und zukauft.

Bahn-BR kritisiert Brandbrief als "Bankrotterklärung" des Vorstands

Nach dem Brandbrief von Deutsche-Bahn-Chef Richard Lutz hat das höchste Mitarbeitergremium des Konzerns das Schreiben als "Bankrotterklärung" kritisiert. "Eine Ausgabensteuerung, die nichts anderes ist als ein Ausgabenstopp, lehnen wir ab", erklärte der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Jens Schwarz. Dies behindere das Unternehmen mehr, als dass es die Bahn nach vorne bringe.

HBC verzeichnet mit Kaufhof in Europa noch höheren Verlust

Belastet vom schwachen Europageschäft ist der nordamerikanische Handelskonzern Hudson's Bay (HBC) im zweiten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Zudem sanken die Umsätze, während Analysten mit einem leichten Anstieg gerechnet hatten. Optimistisch stimmt HBC aber die am Dienstag verkündete Fusion von Kaufhof und Karstadt. Der Zusammenschluss werde zu einer Stabilisierung des Geschäfts in Europa führen, sagte HBC-Verwaltungsratschef Richard Baker.

Nielsen prüft auf Druck von Elliott Komplettverkauf oder Aufspaltung

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 12, 2018 12:32 ET (16:32 GMT)

Der Vorstand der Nielsen Holdings prüft unter dem Druck des aktivistischen Investors Elliott mehrere strategische Optionen für das US-Marktforschungsunternehmen. Der Hedgefonds von Paul Singer hatte im vergangenen Monat eine Beteiligung von 8,4 Prozent an Nielsen gemeldet und drängt das Unternehmen, sich zum Verkauf zu stellen oder ein Geschäftsfeld abzuspalten. Der Nielsen-Vorstand prüft nun nach eigenen Angaben unter anderem auch die Optionen Komplettverkauf oder eine Aufspaltung in die beiden Segmente "Watch" und "Buy".

Fedex liefert künftig an 6 Tagen pro Woche aus

Der US-Paketdienst Fedex stellte auf seinem Heimatmarkt Pakete künftig an sechs Tagen pro Woche zu, um auf den starken Anstieg von Bestellungen über das Internet zu reagieren. Im Weihnachtsgeschäft und darüber hinaus wird mit einem Rekordaufkommen an Auslieferungen gerechnet.

RBS könnte Überschusskapital für Rückkäufe verwenden

Die Royal Bank of Scotland (RBS) könnte Aktienrückkäufe dazu nutzen, um der britischen Regierung dabei zu helfen, ihre Mehrheitsbeteiligung an der Bank abzubauen. In einer Rede am Kings College in London sagte Chairman Howard Davies, die RBS könne dazu einen Teil ihres Überschusskapitals verwenden. Ein solcher Plan zum Aktienrückkauf müsse von den Aktionären abgesegnet werden, "aber die Logik ist klar".

Zahlreiche Flugausfälle durch Streiks bei Ryanair in Deutschland

Mit einem 24-stündigen Streik haben Piloten und Flugbegleiter in Deutschland am Mittwoch den Druck auf die irische Billigfluggesellschaft Ryanair erhöht. Der Ausstand begann in den frühen Morgenstunden um 03.01 Uhr, Ryanair strich 150 der etwa 400 geplanten Verbindungen von und nach Deutschland. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi äußerte die Hoffnung auf eine "deutliche Wirkung" dieser Arbeitsniederlegungen - Ryanair-Chef Michael O'Leary kündigte allerdings an, die Airline werde ihren Kurs nicht ändern.

Ryanair-CEO: Post-Brexit-Ausblick für Flugverkehr noch unklarer

Der Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O'Leary, hat die fehlende Klarheit bei der Regelung des Flugverkehrs nach dem Austritt des Landes aus der Europäischen Union moniert. Der Ausblick für die Branche sei noch unklarer geworden. "Die jüngsten Ereignisse in Großbritannien haben die Unsicherheit erhöht", sagte O'Leary. Das Risiko eines harten Brexits, bei dem Flugzeuge zumindest vorübergehend am Boden bleiben müssten, werde "unterschätzt".

EU-Parlament stärkt Rechte von Künstlern und Kreativen gegen Internetkonzerne

Das EU-Parlament hat die Rechte von Künstlern, Journalisten, Filmemachern und anderen Kreativen gegenüber den großen Internetgiganten gestärkt. Die Abgeordneten stimmten in Straßburg für eine Novelle des Urheberrechts. Sie soll es an die Geschäftsmodelle von Internetdiensten, wie beispielsweise Suchmaschinen und Videoplattformen, anpassen. "Das war ein gutes Zeichen für die Kreativindustrie in Europa", sagte der zuständige Berichterstatter für das Gesetz, Axel Voss.

Pioneer bekommt 500-Millionen-Dollar Finanzspritze aus China

Ein weiteres Traditionsunternehmen aus Japan braucht finanzielle Hilfe von außen. Rund eine halbe Milliarde Dollar hat sich die Pioneer Corp bei der Beteiligungsgesellschaft Baring Private Equity Asia aus Hongkong gesichert. Baring wird im Gegenzug wahrscheinlich größter Aktionär des auf Autoradios und Navigationsgeräte spezialisierten Unternehmens.

Unilever fliegt Ende Dezember aus dem FTSE 100

Nun steht es fest: Der Konsumgüterkonzern Unilever muss im Zuge der Konsolidierung seiner Verwaltungsstrukturen in Rotterdam den britischen Leitindex FTSE verlassen. Der Indexbetreiber FTSE Russell teilte mit, dass die Aktien der Unilever plc mit Wirkung zum 24. Dezember aus dem Leitindex genommen werden. Mit dieser Entscheidung hatte Unilever allerdings bereits gerechnet.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros

END) Dow Jones Newswires

September 12, 2018 12:32 ET (16:32 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

Bezeichnung
WKN
Börse
Kurs
Währung
±
±%
Kurs
vom
DAX ® 846900
Xetra
12.430,88
PKT
+104,40
+0,85%
21.09.18
17:45:00
BTC/CHF BTCCHF
Forex vwd
6.175,54500
CHF
+64,34
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