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Nachrichtenübersicht

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

12.09.2018 - 19:00:43
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Union hält trotz umstrittener Äußerungen vorerst an Maaßen fest

Die Union hält trotz dessen Interview-Äußerungen vorerst an dem umstrittenen Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, fest. "Die ultimativen Forderungen an seine Person nach einem Rücktritt oder Rausschmiss halte ich für nicht verhältnismäßig", sagte der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster nach einer Anhörung Maaßens vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages (PKGr). Wesentlich kritischer äußerten sich dagegen Politiker von SPD, Linkspartei und Grünen.

DIW-Studie: Künftigen Rentnern droht eklatante Versorgungslücke

Künftigen Rentnern droht eine eklatante Lücke bei der Sicherung ihres Lebensstandards. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) präsentierte Studienergebnisse, wonach 58 Prozent der Erwerbstätigen aus "rentennahen Jahrgängen" ihren Konsum nicht mit Hilfe ihrer Rentenanwartschaften decken könnten, wenn sie jetzt in den Ruhestand gingen. Ihnen fehlten im Schnitt 700 Euro im Monat, wenn sie sich nur auf die gesetzliche und die betriebliche Rente verlassen.

Umweltministerium weist Bericht über Sicherheitslücken bei AKW zurück

Das Bundesumweltministerium hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach es schwerwiegende Sicherheitsmängel bei deutschen Atomkraftwerken gebe. Die Darstellungen zu Problemen mit dem Brandschutz seien "nicht nachvollziehbar", erklärte das auch für nukleare Sicherheit zuständige Ministerium am Mittwoch in Berlin. Es lägen keine Hinweise auf derartige Mängel vor.

Verdi-Findungskommission einigt sich auf Nachfolgekandidaten für Chef Bsirske

Die Verdi-Findungskommission hat sich auf einen Kandidaten für die Nachfolge des langjährigen Gewerkschaftschefs Frank Bsirske geeinigt. Eine Verdi-Sprecherin bestätigte am Mittwoch grundsätzlich einen Medienbericht, wonach die Vorentscheidung auf Frank Werneke als künftigen Chef gefallen ist. Er ist seit 2003 Vizevorsitzender von Verdi. Der Vorschlag wird nun im November vom Gewerkschaftsrat diskutiert. Bsirske gibt seinen Posten im kommenden Jahr ab.

EU-Parlament stellt Ungarn an den Pranger

Das EU-Parlament hat für die Eröffnung eines Rechtsstaatsverfahrens gegen Ungarn gestimmt. Die Mehrheit der Parlamentarier bemängelt damit schwere Verstöße des Landes gegen Grundwerte der EU. Nun müssen sich die EU-Mitgliedstaaten mit dem Fall befassen und versuchen, die Regierung in Budapest zur Änderung zahlreicher Gesetze und der politischen Praxis zu bringen.

Maas trifft Lawrow am Freitag in Berlin

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) wird am Freitag seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zu einem bilateralen Gespräch und Abendessen in Berlin treffen. Thema seien unter anderem das Bemühen um eine diplomatische Lösung in Syrien und der Konflikt in der Ukraine, sagte Außenamts-Sprecherin Maria Adebahr bei einer Pressekonferenz.

EU-Kommission will Online-Plattformen zum Löschen "terroristischer Inhalte" zwingen

Die EU-Kommission will Betreiber von Online-Plattformen gesetzlich dazu verpflichten, "terroristische Inhalte" rasch zu löschen. Es müsse verbindliche Regeln geben, "um terroristische Propaganda binnen einer Stunde aus dem Internet zu entfernen", sagte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Zudem kündigte er an, neu geschaffene europäische Staatsanwaltschaft solle künftig für die Bekämpfung grenzüberschreitender terroristischer Straftaten zuständig sein.

US-Erzeugerpreise sinken erstmals seit Februar 2017

Die US-Erzeugerpreise sind im August zum ersten Mal seit anderthalb Jahren gesunken. Der Rückgang betrug 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Wie das Arbeitsministerium weiter berichtete, sanken die Erzeugerpreise auch in der Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - um 0,1 Prozent.

USA schlagen China neue Handelsgespräche in naher Zukunft vor - Kreise

Die USA haben China die Aufnahme neuer Handelsgespräche vorgeschlagen. Wie informierte Personen sagten, wollen die USA Peking eine weitere Gelegenheit geben, die Bedenken Washingtons in Handelsfragen zu zerstreuen, ehe die Trump-Regierung weitere Zölle auf chinesische Importe einführt. Hochrangige US-Beamte, allen voran Finanzminister Steven Mnuchin, haben demnach vor kurzem eine Einladung an chinesische Kollegen unter Führung von Vizepremier Liu He geschickt.

US-Rohöllagerbestände stärker gesunken als erwartet

Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 7. September stärker verringert als erwartet. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 5,296 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Analysten hatten einen Rückgang um 1,6 Millionen Barrel vorhergesagt. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 4,302 Millionen Barrel reduziert. Bei den bereits am Vortag veröffentlichten Daten des privaten American Petroleum Institute (API) war mit 8,6 Millionen Barrel ebenfalls eine Abnahme registriert worden.

Präsident Erdogan ernennt sich zum Chef des türkischen Staatsfonds

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich selbst zum Chef des milliardenschweren Staatsfonds ernannt. Seinen Finanzminister und Schwiegersohn Berat Albayrak ernannte er zum Vize-Präsidenten, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Dekret hervorging. Der Fonds war im August 2016 eingerichtet und im Februar 2017 mit mehreren dutzend Milliarden US-Dollar dotiert worden, um große Infrastrukturprojekte zu finanzieren. Unter anderem wurden die Vermögenswerte der staatlichen Ziraat Bank sowie die staatlichen Anteile an Turkish Airlines an den Fonds übertragen.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/brb

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September 12, 2018 13:00 ET (17:00 GMT)

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