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Nachrichtenübersicht

dpa-AFX: dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 17.08.2018 - 23.55 Uhr

17.08.2018 - 23:55:03
GESAMT-ROUNDUP/Presse: Mitarbeiter im VW-Skandal möglicherweise vor
Entlassung

WOLFSBURG - Mehreren im Abgas-Skandal beschuldigten Volkswagen
-Mitarbeitern droht nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" die
fristlose Entlassung. Die Betroffenen sollten "dieser Tage" die Kündigung
erhalten, meldete die Zeitung am Freitag vorab. Ungeachtet der Diesel-Misere hat
der Konzern aber auch im Juli erneut mehr Autos verkauft. Die Produktion im
Stammwerk Wolfsburg will der Autoriese in den nächsten Jahren auf eine Million
Fahrzeuge erhöhen.

Gericht: Software-Updates im Diesel-Abgasskandal sind Pflicht

MÜNSTER - Halter von Dieselfahrzeugen mit manipulierter Motorsteuerung
müssen nach einer Gerichtsentscheidung die vom Kraftfahrt-Bundesamt
vorgeschriebenen Software-Updates aufspielen lassen. Das hat das
Oberverwaltungsgericht (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen entschieden und
damit Straßenverkehrsbehörden im Raum Köln und Düsseldorf Recht gegeben. Das
teilte das OVG am Freitag in Münster mit (Az.: 8 B 548/18 und 8 B 865/18).

ROUNDUP/Bayer widerspricht Berichten: US-Klagen gegen Dicamba bekannt

LEVERKUSEN/ST. LOUIS - Der Bayer -Konzern hat Medienberichten
über angeblich neue drohende US-Klagen gegen Monsanto wegen dessen
Unkrautvernichters Dicamba widersprochen. "Bayer stellt klar, dass es sich bei
diesen Klagen - die sich außer gegen Monsanto auch gegen verschiedene andere
Unternehmen im Landwirtschaftssektor richten - nicht um einen neuen Sachverhalt
handelt", teilte der Konzern am Freitag mit. Die Klagen seien seit längerem
bekannt.

ROUNDUP: Ju-Air nimmt unter Auflagen den Flugbetrieb wieder auf

DÜBENDORF/BENSHEIM - Als Konsequenz aus dem Absturz einer ihrer
Oldtimer-Maschinen muss die Schweizer Fluggesellschaft Ju-Air künftig mehrere
Auflagen erfüllen. So ist es nach Angaben vom Freitag Passagieren künftig nicht
mehr erlaubt, sich nach dem Start frei in der Propellermaschine zu bewegen und
sich auch im Cockpit aufzuhalten. Außerdem müssen die rund 80 Jahre alten
Flugzeuge nun ein GPS-Gerät an Bord haben, mit dem die auf 300 Meter erhöhte
Mindestflughöhe überprüft werden kann.

Siemens erhält von ÖBB Milliarden-Auftrag für neue Züge

MÜNCHEN - Der Elektrokonzern Siemens hat mit den Österreichischen
Bundesbahnen (ÖBB) einen Auftrag über die Lieferung von Zügen mit einem
Gesamtwert von mehr als 1,5 Milliarden Euro unterzeichnet. Insgesamt soll
Siemens innerhalb der nächsten fünf Jahre bis zu 700 Reisezugwagen liefern,
teilte die Siemens-Zugsparte am Freitag in München mit. Mit der Unterzeichnung
ruft die ÖBB acht neunteilige Züge für den Tagverkehr und 13 siebenteilige Züge
für den Nachtverkehr ab. Die Inbetriebnahme sei für 2022 geplant. Die
Rahmenvereinbarung kann von der ÖBB auch über 2023 hinaus verlängert werden.

Kreise: Aareal Bank prüft Übernahme der Düsseldorfer Hypothekenbank

WIESBADEN - Die Aareal Bank bändelt Kreisen zufolge mit der
Düsseldorfer Hypothekenbank an. Beide Banken befänden sich bereits in exklusiven
Gesprächen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter
Berufung auf eine mit der Situation vertraute Person. Eine Entscheidung gebe es
aber noch nicht und ein Deal könne genauso gut nicht zustande kommen.

Volkswagen-Konzern steigert Auslieferungen wegen neuer Abgasprüftests deutlich

WOLFSBURG - Der Volkswagen-Konzern hat im Juli mit hohen
Rabatten wegen der anstehenden Einführung neuer Prüfverfahren deutlich mehr
Autos verkauft. Im vergangenen Monat steigerte der weltgrößte Autobauer die
Auslieferungen um 10,6 Prozent auf 908 200 Fahrzeuge, wie VW am Freitag in
Wolfsburg mitteilte. "Der Juli war ein starker Monat für den Konzern, in dem
alle Marken deutlich bei den Auslieferungen zulegen konnten. Dies hängt auch mit
einem Sondereffekt zusammen - den NEFZ-Absatzprogrammen der Marken", sagte
Konzernvertriebschef Fred Kappler. Die Konzernmarken hatten bereits
Auslieferungszahlen vorgelegt, unter anderem hatten VW und Audi einen starken
Absatzanstieg vor allem in Europa vermeldet.

ROUNDUP: Wohnungskonzern Grand City verdient an höheren Mieten und teuren Lagen

LUXEMBURG - Der Wohnungsvermieter Grand City Properties kann
weiter auf steigende Mieten setzen. Im ersten Halbjahr kletterten die Miet- und
Betriebseinnahmen im Vorjahresvergleich um 12 Prozent auf 268,5 Millionen Euro,
wie das im MDax notierte Unternehmen am Freitag in Luxemburg
mitteilte. Die Mieteinnahmen legten um 14 Prozent zu, auch weil der Konzern in
teurere Lagen investierte. Die Prognose bestätigte das Management.

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Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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