Volksbank Greven eG

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Der Boersen-Newsletter Ihrer Volksbank Greven eG - 21.10.2018

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Tagesausblick 21.10.2018:

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Nach dem Abverkauf am Donnerstagnachmittag wird für Freitag mit einer etwas leichteren
Handelseröffnung gerechnet. Die Schwäche an der Wall Street dürfte am Morgen für ein
Angebotsüberhang sorgen. Viel dürfte im Tagesverlauf von der Entwicklung in Italien abhängen. Der
Streit um die geplante Neuverschuldung Italiens gewinnt an Schärfe. Sollte es nicht zu einem
Kompromiss zwischen Italien und Brüssel kommen, könnten wieder Spekulationen über einen möglichen
Euro-Austritt des hochverschuldeten Landes hochkochen. Dies ist auch am Euro abzulesen, der am
Donnerstag auf Talfahrt ging. Am Morgen handelt die Gemeinschaftswährung wenig verändert mit 1,1460
Dollar.

Schwach - Zu den größten Verlierern gehörten Technologieaktien mit einem Minus von 2 Prozent. Sie
wurden belastet von enttäuschenden Geschäftszahlen von SAP und Taiwan Semiconductor und schwachen
Technologieaktien in den USA. SAP verloren 5,9 Prozent. Der Konzern konnte bei der operativen Marge
die Erwartungen nicht erfüllen. Unter Druck standen auch Aktien spanischer Banken. Nach Aussage
eines Marktteilnehmers belastete ein Urteil des Verfassungsgerichts, dass die Banken und nicht
deren Kunden bestimmte Steuern im Zusammenhang mit Immobilienkrediten zahlen müssen. Bankia
verloren 5,1, Caixabank 4,5, Sabadell 6,7 und Santander 2,9 Prozent. Die Carrefour-Aktie stieg nach
der Bekanntgabe von Umsatzzahlen um 9,3 Prozent. Analysten sprachen von Anzeichen für eine positive
Trendwende bei dem Einzelhändler. Nestle gewannen nach wie erwartet ausgefallenen Umsätzen 0,7
Prozent. Nachdem sich Novartis nach Umsatzzuwächsen im dritten Quartal etwas optimistischer für das
Gesamtjahr geäußert hatte, legte der Kurs um 1,9 Prozent zu. Für Ericsson ging es um 6,2 Prozent
nach oben. Nach Einschätzung von Liberum waren Umsatz, die Bruttomarge und der Gewinn über den
Schätzungen ausgefallen. Die Branche profitiere von Investitionen in den neuen
5G-Kommunikationsstandard.

DAX/MDAX/TECDAX

Schwach - Heidelbergcement sackten um 8,6 Prozent ab, nachdem der Baustoffhersteller wegen höherer
Energiekosten die Prognose für das operative Ergebnis gesenkt hatte. Bei Linde rankten sich
Spekulationen um Fortschritte bei der Fusion mit Praxair. Die Aktie gewann 2,7 Prozent. Das
Geschäft beim Autovermieter Sixt brummt. Nach guten Zahlen für das dritte Quartal hob Sixt die
Prognose an. Der Kurs schoss um über 12 Prozent nach oben. Auf der anderen Seite stufte der
Autozulieferer SHW (Kurs -16,2 Prozent) die bisherigen Ziele für 2019 als nicht mehr erreichbar
ein.

XETRA-NACHBÖRSE

Nachdem die Baader Bank nach Xetra-Schluss die Jahresprognose kassiert hatte, fiel der Kurs der
Aktie bei Lang & Schwarz um 14 Prozent. Bei Sixt seien nach den kräftigen Gewinnen im Xetra-Handel
Gewinne eingestrichen worden. Die Stämme wurden 2 und die Vorzüge 1 Prozent niedriger getaxt.

USA / WALL STREET

Schwach - Mit dem Protokoll der jüngsten Notenbanksitzung kehrten die Sorgen vor steigende Zinsen
zurückgekehrt und bestimmten das Geschehen. Neue US-Konjunkturdaten befeuerten die Sorgen vor
stärker steigenden Zinsen noch. Hinzu kam der weiter nicht gelöste Handelskonflikt der USA mit
China als Belastungsfaktor, auch weil in China der Aktienmarkt auf den tiefsten Stand seit vier
Jahren gefallen ist. Die globalen Märkte könnten einen "weiteren Schlag" versetzt bekommen, wenn
sich die Befürchtungen eines langsameren Wachstums in China bewahrheiten sollten, mahnten
Börsianer. Der Volatilitätsindex, auch "Angstbarometer" genannt, schoss um 17 Prozent nach oben.
Mit den Konjunktursorgen ging es für Caterpillar als Dow-Schlusslicht um 3,9 Prozent nach unten.
Alcoa stiegen um 5,9 Prozent. Der Aluminiumkonzern hatte mit seinen Geschäftszahlen die
Markterwartungen übertroffen und einen Aktienrückkauf angekündigt. Auch Steel Dynamics schnitt
überraschend gut ab. Der Kurs gewann 1,9 Prozent. Philip Morris stiegen nach guten Quartalszahlen
um 3,6 Prozent. Endocyte haussierten um über 50 Prozent. Novartis übernimmt das Pharmaunternehmen.

Der Rentenmarkt profitierte von der Flucht aus Aktien. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen
verringerte sich um 2,5 Basispunkte auf 3,18 Prozent.
19.10.2018 07:39:20

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Vorgaben aus den Maerkten:

                      Zeit    Akt.Wert         Diff (abs. / %) 
Xetra-DAX             17:45   11.553,83        -35,38  -0,31 %
TecDAX                17:45   2.650,30         -9,04   -0,34 %
MDAX                  17:45   24.148,60        -205,45 -0,84 %
Euro Stoxx 50         17:50   3.210,82         -0,77   -0,02 %
Dow Jones             07:20   25.444,34        +64,89  +0,26 %
Nikkei 225            08:35   22.271,30        -423,36 -1,87 %



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Gewinner/Verlierer (Stand: 16:39):

DAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
RWE AG INHABER-...       18,00 EUR     0,37    +2,10 %
WIRECARD AG INH...       174,00 EUR    3,55    +2,08 %
ADIDAS AG NAMEN...       202,80 EUR    4,05    +2,04 %


DAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
DEUTSCHE LUFTHA...       17,95 EUR     -1,15   -6,02 %
CONTINENTAL AG ...       131,50 EUR    -6,25   -4,54 %
THYSSENKRUPP AG...       19,34 EUR     -0,81   -4,02 %



TecDAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
SOFTWARE AG NAM...       39,33 EUR     1,22    +3,20 %
WIRECARD AG INH...       174,00 EUR    3,55    +2,08 %
NORDEX SE INHAB...       8,24 EUR      0,13    +1,55 %


TecDAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
PFEIFFER VACUUM...       112,10 EUR    -7,60   -6,35 %
JENOPTIK AG NAM...       25,82 EUR     -1,66   -6,04 %
RIB SOFTWARE SE...       15,21 EUR     -0,83   -5,17 %





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- 15:40:29 dpa-AFX: POLITIK: Rudolf Scharping ist Ehrenmitglied der SPD Rheinland-Pfalz


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Presseschau vom 21.10.2018:

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

COMMERZBANK - Die Commerzbank führt ab nächstem Jahr ein neues Vergütungssystem für ihre
außertariflich Beschäftigten ein. "Wir wollten unser Vergütungsmodell vereinfachen und
vereinheitlichen, zumal sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter mit dem vorigen Modell
unzufrieden waren", so Personalvorständin Bettina Orlopp zum Handelsblatt. Die Neuerungen betreffen
die etwa 20.000 außertariflich bezahlten Mitarbeiter der Bank. Künftig orientiert sich der
Zielbonus eines Mitarbeiters daran, in welche der sechs außertariflichen Gehaltsstufen er
eingruppiert ist, ob er im Inland oder im Ausland arbeitet und ob er zu den Mitarbeitern zählt, die
das Risikoprofil der Bank prägen. Im Zuge der Umstellung schafft die Bank für ihre meisten
Mitarbeiter in Deutschland die individuellen Boni ab. Künftig orientiert sich der gesamte Bonus an
der Geschäftsentwicklung der Bank sowie der Leistung der Sparte eines Mitarbeiters. (Handelsblatt
S. 36)

DEUTSCHE BANK - Viele Jahre lang holte die Deutsche Bank beständig Manager von außen für wichtige
Führungspositionen ins Haus. Unter dem seit April amtierende Vorstandschef Christian Sewing schlägt
nun die Stunde der Eigengewächse: So gab die Bank am Donnerstag bekannt, dass Stefan Hoops künftig
die wichtige Sparte Global Transaction Banking führen soll, in der die Bank Geschäfte wie den
Zahlungsverkehr, die Handelsfinanzierung sowie das Wertpapierverwahrungsgeschäft bündelt. Das geht
aus einem internen Schreiben hervor, das dem Handelsblatt vorliegt und dessen Inhalt ein Sprecher
der Bank bestätigte. (Handelsblatt S. 38/Börsen-Zeitung S. 2)

LINDE - Die Fusion von Linde und Praxair steht nun offenbar vor dem Abschluss. Einem Medienbericht
zufolge soll die US-Kartellbehörde ihre mündliche Zusage gegeben haben. Diese muss bis zum 24.
Oktober vorliegen. (Börsen-Zeitung S. 9)

DEUTSCHE BAHN - Mit strengeren Regeln bringt die Deutsche Bahn ihre Leihrad-Kunden gegen sich auf.
Der Zeitpunkt ist denkbar schlecht. Denn genau jetzt fordert das chinesische Start-up Mobike den
Schienenkonzern in Berlin, Düsseldorf, Köln und Hannover mit eigenen Rädern und nutzerfreundlichem
"Freefloating" heraus. (Handelsblatt S. 30)

ABB - Der Schweizer Elektrotechnikkonzern ABB prüft Insidern zufolge die Ausgliederung seiner
umsatzstärksten Division Power Grids. Gegenwärtig würden mehrere Alternativen durchgespielt, wie
die Stromnetzsparte am besten abgestoßen werden solle, erklärten mehrere mit der Situation
vertraute Personen. Die gegenwärtig bevorzugte Option sei der Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung.
Aber auch der Verkauf einer Minderheit oder eine separate Börsennotierung des Geschäfts seien
möglich. Analysten messen Power Grids einen Wert von rund 11 Milliarden Dollar zu. Eine
Entscheidung dürfte einer der Personen zufolge bis spätestens zur Bilanzpressekonferenz Anfang
Februar 2019 fallen. (Börsen-Zeitung S. 9)

NORD STREAM 2 - Vor der Küste von Finnland und Deutschland laufen die Bauarbeiten für die
umstrittene Gaspipeline durch die Ostsee auf Hochtouren. Doch noch fehlt die Genehmigung aus
Dänemark. Die Regierung in Kopenhagen hat nun eine dreimonatige Beteiligung der Öffentlichkeit
gestartet. Geht es nach dem Willen von Gazprom und seinen Partnern, wird das Milliardenprojekt Ende
2019 pünktlich fertig. (Handelsblatt S. 8)

MICROSOFT - Der US-Softwarekonzern Microsoft will seine Kooperation mit dem Essener
Industriekonzern Thyssenkrupp intensivieren. "Wir möchten unsere Zusammenarbeit mit Thyssenkrupp
ausbauen", sagte Thorsten Herrmann, Deutschland-Geschäftsführer von Microsoft, der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung (WAZ). Ziel sei eine Partnerschaft mit Thyssenkrupp auf Dauer.

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/cbr

END) Dow Jones Newswires

October 19, 2018 01:21 ET (05:21 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.19.10.2018 07:21:15

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Boersenkalender - Termine des Tages:

Fuer dieses Datum liegen keine Eintraege vor.

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Die versendeten Informationen sind keine Anlageberatung. Sie dienen ausschließlich dem
Zweck, den Kunden in die Lage zu versetzen, eine selbstaendige Anlageentscheidung zu
treffen.
Quellen: vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH
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