VR-Bank Mittelsachsen eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Vorschau täglicher Börsennewsletter


Der Boersen-Newsletter Ihrer VR-Bank Mittelsachsen eG - 13.12.2018

__________________________________________________

Tagesausblick 13.12.2018:

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Mit festeren Kursen wird an den Börsen gerechnet. Einige Anzeichen für eine Enstpannung
im Handelsstreit zwischen den USA und China treiben in Asien die Kurse nach oben. Von der Wall
Street am Vorabend kommen auch freundliche Signale, allerdings schlossen hauptsächlich die
defensiven Sektoren fester. Im Fokus steht aber zunächst die Freilassung der Tochter des
Huawei-Firmengründers auf Kaution. Dies deute auf Entspannung im China-US-Konflikt hin, heißt es.
Dazu hatten sich chinesische Spitzenvertreter für eine Senkung der Autozölle ausgesprochen.
US-Produkte sollen nur noch mit 15 statt 40 Prozent besteuert werden. Dazu solle China schon bald
mit Soja-Käufen beginnen, um US-Präsident Donald Trump milde zu stimmen. Neben dem Handelskonflikt
wird auf die US-Verbraucherpreise geachtet. Sollten sie deutlich schwächer als erwartet ansteigen,
interpretierte dies der Markt negativ als Konjunkturschwäche.

Rückblick: Fester - Die Aktienmärkte haben kräftig Boden gutgemacht. Dabei halfen die Trendwende an
der Wall Street am späten Vorabend wie auch die leichten US-Anschlussgewinne am Dienstag. Zudem
hatte ein deutlich verbesserter ZEW-Index zur Konjunkturerwartung in Deutschland am Morgen den
Aufwärtstrend beschleunigt. Von einem am Nachmittag nachgebenden Euro konnten Aktien nicht
profitieren, vielmehr gaben sie einen Teil der Gewinne ab. Teilnehmer begründeten die Euro-Schwäche
vor allem mit den politischen Problemen um den Brexit. WPP sprangen um knapp 5 Prozent nach oben.
Hier trieb das Strategie-Update, in dem von möglichen Kosteneinsparungen von bis zu 275 Millionen
Pfund die Rede ist. Mit der Erholung des Minensektors rückten auch Anglo American kräftig vor. Der
Konzern hat außerdem einen zuversichtlichen Zwischenbericht geliefert. Die Titel gewannen 5,5
Prozent. Um 19 Prozent fielen die Aktien der spanischen Supermarktkette Dia: Das Vertrauen der
Anleger hat weitere Risse bekommen, nachdem das Unternehmen seine Gläubiger Medienberichten zufolge
um einen Schuldenschnitt ersucht hatte.

DAX/MDAX/TECDAX

Fest - Konjunktursensible Werte waren mit dem besser als erwartet ausgefallenen ZEW-Index Trumpf.
Unter den auch in den USA festen Technologiewerten stiegen Wirecard und Infineon um 3,2 bzw 1,6
Prozent. Autowerte profitierten zusätzlich von der Spekulation auf eine Senkung der chinesischen
Zölle auf in den USA gefertigte Autos. VW gewannen 3,6 Prozent, Daimler 2,7 Prozent. Auch die
zuletzt abgestraften Chemiewerte gehörten wieder zu den Favoriten. Covestro rückten um 2,8 Prozent
vor, Bayer um 3,4 Prozent. Einige zinsabhängige Werte machten die Rally angesichts der flacher
werdenden Zinskurve nicht mit. Unter den Finanzwerten legten Allianz nur um 0,1 Prozent zu.
Schwächster DAX-Wert waren Vonovia mit einem Minus von 1,3 Prozent. Aurubis notierten 0,9 Prozent
leichter nach einer unter Erwartung liegenden Dividende. Zu Kurseinbrüchen von bis fast 17 Prozent
kam es bei Hornbach Baumarkt und ihrer Muttergesellschaft Hornbach Holding nach Gewinnwarnungen.
Nordex stiegen mit einer Hochstufung durch Goldman Sachs um 6,4 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Viel los war nach Aussage eines Händlers. TLG Immobilien legten um 1 Prozent zu. Aufgrund einer
Neubewertung erhöht sich der Wert des Immobilienportfolios.

USA / WALL STREET

Uneinheitlich - Der Handel verlief erneut sehr volatil. Zunächst hatte es nach einer Fortsetzung
der positiven Entwicklung des Vortages ausgesehen. Harsche Töne von US-Präsident Donald Trump
ließen die Kurse dann aber abbröckeln. Wenn der Kongress nicht die nötigen Mittel für den Bau der
Grenzmauer zu Mexiko zur Verfügung stelle, werde die US-Verwaltung stillgelegt, drohte Trump den
Oppositionsführern. Der Kongress hatte erst in der vergangenen Woche ein Ausgabengesetz
beschlossen, das die Finanzierung der Regierung bis zum 21. Dezember verlängert. Im Anschluss
konnten sich die Indizes wieder erholen, gestützt von leicht positiven Signalen im Handelsstreit
zwischen den USA und China. So sollen Zölle für Autoimporte aus den USA nach China wieder auf 15
Prozent gesenkt werden, nach bislang noch 40 Prozent, hieß es aus Kreisen. Kurz vor Handelsende
rutschten Dow und S&P-500 dann wieder leicht ins Minus. Die Autowerte profitierten zwischenzeitlich
deutlicher von der Hoffnung auf sinkende chinesische Einfuhrzölle, gaben im Verlauf aber einen
Großteil der Gewinne wieder ab. So stiegen Ford noch um 0,2 Prozent und General Motors um 0,8
Prozent.

Die US-Anleihen gaben nach einem ebenfalls volatilen Handel leicht nach. Die Rendite der
zehnjährigen Treasurys stieg um 1,4 Basispunkte auf 2,87 Prozent.
12.12.2018 07:37:33

__________________________________________________

Vorgaben aus den Maerkten:

                      Zeit    Akt.Wert         Diff (abs. / %) 
Xetra-DAX             17:45   10.929,43        +148,92 +1,38 %
TecDAX                17:45   2.563,96         +41,15  +1,63 %
MDAX                  17:45   22.622,15        +401,27 +1,81 %
Euro Stoxx 50         17:50   3.107,97         +52,65  +1,72 %
Dow Jones             23:35   24.527,27        +157,03 +0,64 %
Nikkei 225            07:35   21.602,75        +454,73 +2,15 %



__________________________________________________

Gewinner/Verlierer (Stand: 04:35):

DAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
FRESENIUS SE & ...       42,38 EUR     2,72    +6,86 %
DEUTSCHE BANK A...       7,86 EUR      0,43    +5,81 %
RWE AG INHABER-...       19,23 EUR     0,60    +3,19 %


DAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
DEUTSCHE BOERSE...       109,40 EUR    -1,15   -1,04 %
LINDE PLC REGIS...       140,50 EUR    -1,30   -0,92 %
DEUTSCHE POST A...       25,24 EUR     -0,04   -0,16 %



TecDAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
SILTRONIC AG NA...       77,50 EUR     5,44    +7,55 %
XING SE NAMENS-...       245,00 EUR    17,00   +7,46 %
DRAEGERWERK AG ...       53,80 EUR     3,50    +6,96 %


TecDAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
WIRECARD AG INH...       137,00 EUR    0,30    +0,22 %
ISRA VISION AG ...       30,60 EUR     0,10    +0,33 %
SOFTWARE AG NAM...       32,66 EUR     0,16    +0,49 %





__________________________________________________

Erste Nachrichten von heute:



__________________________________________________

Presseschau vom 13.12.2018:

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

AUTOBAHNGESELLSCHAFT - Stephan Krenz soll Geschäftsführer der neuen Bundesautobahngesellschaft
werden. Einen entsprechenden Vorschlag wird Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) dem
Aufsichtsrat der als GmbH organisierten Behörde unterbreiten, wie es aus Regierungskreisen hieß.
Die zweite Geschäftsführerstelle sei indes weiter vakant, wie es hieß. Bislang leitet Krenz das
Deutschlandgeschäft des niederländischen Bahnunternehmens Abellio. (Handelsblatt S. 46)

DEUTSCHE BAHN - Die Deutsche Bahn AG will sich noch höher verschulden. Der DB-Aufsichtsrat soll auf
seiner Sitzung am Mittwoch eine weitere Kreditaufnahme von bis zu 3 Milliarden Euro im Jahr 2019
beschließen. Die Maßnahme stehe unter TOP 5.1. auf der Tagesordnung, heißt es aus
Aufsichtsratskreisen. Der dringende Finanzbedarf entstehe durch eine verschlechterte
Mittelfristplanung bis 2023, in der die Gewinnprognosen um 2,9 Milliarden Euro nach unten
korrigiert worden seien. (Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten)

BOSCH - Bosch meint es ernst mit der Mobilität von morgen: Auf der weltgrößten Elektronikmesse CES
wollen die Schwaben Anfang Januar in Las Vegas ein Shuttle präsentieren, aus dem sich auch ein
fahrerloses Großraumtaxi machen ließe. "Wir wollen der Welt zeigen, dass wir vom Sensor, den
Komponenten und Systemen bis zur Software und den Serviceplattformen ein wirkliches
Systemverständnis haben und auch alles anbieten können", sagt Bosch-Geschäftsführer Markus Heyn dem
Handelsblatt. Übersetzt heißt das: Der weltgrößte Automobilzulieferer wagt den Tabubruch. Mit dem
Shuttle begibt sich der Konzern erstmals in direkte Konkurrenz zu seinen eigenen Kunden, den
Autoherstellern. Bei den Mitfahrsystemen der Zukunft geht es nicht um Motorleistung und Fahrspaß,
sondern um Komfort, Sicherheit und Vernetzung. (Handelsblatt S. 4)

FORD - Der Automobilbauer Ford spart in Europa. Das Sanierungsprogramm aus der US-Konzernzentrale
ist auch bei der europäischen Tochter angekommen. Ein Modell fällt aus dem Produktportfolio, im
deutschen Ford-Werk in Saarlouis gehen deshalb Arbeitsplätze verloren. Doch das ist wahrscheinlich
nur der Anfang. (Handelsblatt S. 14)

NIDEC - Der Elektromotorenriese Nidec geht auf Firmenjagd. Konzernchef Shigenobu Nagamori will sein
Unternehmen mit dem Kauf deutscher Firmen zum weltgrößten Motorenhersteller für Elektroautos
machen. Tatsächlich plant er eine regelrechte Deutschlandoffensive. Bis Ende März 2019 will er 500
bis 600 Millionen Euro für insgesamt fünf mittelständische Unternehmen ausgeben. (Handelsblatt S.
18)

NESTLE - Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestle sieht sich wachsender Kritik von aktivisitischen
Investoren und Fondsmanagern ausgesetzt. So fordert der US-Milliardär Daniel Loeb mit seinem
Hedgefonds Third Point Veränderungen in der Strategie und im Management. Der eingeleitete Umbau
solle mutiger und schneller vorangetrieben werden, fordert Loeb. (FAZ S.26)

SPARKASSEN - Die Sparkassen fordern, mobile Zahlungslösungen für alle Kunden in Deutschland
zugänglich zu machen. Der Grund ist, dass Apple Pay, das am Dienstag gestartete mobile Bezahlsystem
des iPhone-Herstellers Apple, nur einem sehr engen Nutzerkreis teilnehmender Banken zur Verfügung
stehe. Zu diesen zählen Deutsche Bank und Hypovereinsbank. Die Sparkassen monieren, dass Apple
seine NFC-Schnittstelle nicht für andere Anbieter öffnet und die weit verbreitete Girocard bisher
nicht als Zahlungsmittel integriert hat. Apple solle "den Industriestandard NFC an seinen
Endgeräten zu angemessenen Konditionen nicht nur für die eigene Lösung, sondern auch für Dritte
öffnen." (Börsen-Zeitung S. 3/Welt S. 13)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/mgo

END) Dow Jones Newswires

December 12, 2018 00:28 ET (05:28 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.12.12.2018 06:28:31

__________________________________________________

Boersenkalender - Termine des Tages:

Adobe Systems Inc.: Q4 Earnings Conference call - Telefonkonferenz zum 4. Quartal
USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe - Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe
Bertrandt AG: Geschäftsbericht 2017/2018 - Veröffentlichung des Jahresberichtes
Niederlande: Außenhandel Oktober 2018 - Außenhandelsvolumina
Bertrandt AG: Bilanzpressekonferenz - Bilanzpressekonferenz
Deutschland: Verbraucherpreisindex und HVPI, November 2018 - Verbraucherpreisindex
Leggett & Platt, Inc.: Ex Dividend Date - Zwischendividende ex-Tag
USA: Import- und Exportpreise November 2018 - Import- und Exportpreise
TUI AG: Geschäftsbericht 2018 - Veröffentlichung des Jahresberichtes
Deutschland: Baugenehmigungen Januar - Oktober 2018 - Baugenehmigungen
Metro AG: Geschäftsjahresbericht 2017/2018 - Veröffentlichung des Jahresberichtes
Ocado: Q4 Trading Statement - Bericht zum 4. Quartal
Adobe Systems Inc.: FY 2018 results - Veröffentlichung des Jahresberichtes
Schweiz: Importpreisindex November 2018 - Importpreise
Schweiz: Produzentenpreisindex November 2018 - Produzentenpreisindex
Frankreich: Verbraucherpreisindex November 2018 - Verbraucherpreisindex


__________________________________________________

Die versendeten Informationen sind keine Anlageberatung. Sie dienen ausschließlich dem
Zweck, den Kunden in die Lage zu versetzen, eine selbstaendige Anlageentscheidung zu
treffen.
Quellen: vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH
Seitenanfang