Volksbank eG
Bremerhaven-Cuxland

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Der Boersen-Newsletter Ihrer Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland - 26.09.2017

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Tagesausblick 26.09.2017:

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Mit wenig veränderten Kursen am deutschen Aktienmarkt rechnen Marktteilnehmer für den
Wochenauftakt nach der Bundestagswahl. "Entscheidend wird sein, wie die großen internationalen
Investoren das Wahlergebnis bewerten", sagt Heino Ruland von Ruland Research. Zwar sei mit einer
schwierigen Regierungsbildung für ein so genanntes Jamaika-Bündnis zu rechnen, zudem habe dieses
keine Mehrheit im Bundesrat; "die großen globalen Fonds könnten aber auch feiern, dass Angela
Merkel Kanzlerin bleibt", so Ruland. Sie stehe für Kontinuität und ein Jamaika-Bündnis für einen
pro-europäischen Kurs. Von anderer Seite heißt es, das Motto der kurzen Beine der politischen
Börsen könnte sich schnell wieder durchsetzen. Die gute wirtschaftliche Lage könne schnell wieder
in den Vordergrund treten, zumindest am Gesamtmarkt.

Rückblick: Unverändert - Die anstehende Bundestagswahl lähmte. Auch von den US-Börsen kamen keine
Impulse. Zwar gelten die anstehenden Bundestagswahlen nicht als großes Ereignis für die Märkte,
denn zu sicher scheint es zu sein, dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt. "Trotzdem halten sich
potenzielle Käufer erst einmal zurück", sagte ein Händler. Auch mit den Anleihekursen ging es
seitwärts. Nach dem Tod der Großaktionärin Liliane Bettencourt ging es mit der L'Oreal-Aktie um 2,5
Prozent nach oben. Marktteilnehmer setzten nun auf Veränderungen im Aktionärskreis, hieß es. Nach
Einschätzung von Jefferies ist die große Frage, was Nestle nun mit der 23-Prozent-Beteiligung
machen will. Eine Möglichkeit wäre, dass L'Oreal die von Nestle gehaltenen Stücke zurückkauft.
Möglich sei allerdings auch, dass Nestle eine vollständige Übernahme von L'Oreal anstreben könnte.
Allerdings schließen die Analysten auch nicht aus, dass die Unternehmen den aktuellen Status Quo
beibehalten werden. Zu Lebzeiten der Milliardärin durften vertragsgemäß weder Nestle noch die
Gründerfamilie ihren Anteil an L'Oreal erhöhen. Nestle schlossen 0,2 Prozent leichter.

DAX/MDAX/TECDAX

Unverändert - Größter Verlierer im DAX waren Deutsche Börse mit einem Minus von 4,1 Prozent. Nach
diversen Berichten befürchten Marktteilnehmer, dass die Aufsichtsbehörde BaFin Bedenken gegen die
Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Börsenchef Carsten Kengeter anmeldet. Deutsche Telekom
stiegen um 0,8 Prozent. Wie es in einem Agentur-Bericht heißt, stehen T Mobile US und Sprint kurz
vor der Fusion. Der Durchbruch in den Verhandlungen sei da. T-Mobile werde die Mehrheit an dem
fusionierten Unternehmen erhalten. Eon standen mit einem Plus von 1,2 Prozent noch etwas stärker
da. Der schnelle Abbau der Verschuldung eröffne Spielraum für Investitionen, sagte
Eon-Finanzvorstand Marc Spieker. An der Spitze der Kursgewinner in der gesamten DAX-Familie standen
Siltronic im TecDAX mit gut 6 Prozent Plus. Hier zog ein erfolgreicher Kapitalmarkttag eine Flut
von positiven Analystenstimmen nach sich. Auch die Aktien der Siltronic-Muttergesellschaft Wacker
Chemie im MDAX profitierten vom Höhenflug der Tochter und legten 3 Prozent zu.

XETRA-NACHBÖRSE

Von einem typischen Freitagsgeschäft mit mauen Umsätzen hat ein Händler gesprochen. Auffälligkeiten
bei einzelnen Werten seien nicht zu beobachten gewesen. Immerhin: Hochtief wurden 0,5 Prozent über
Xetra-Schluss gestellt. Der spanische Baukonzern ACS hatte mitteilte, er prüfe weiterhin ein
Gegengebot für Abertis. Dies könnte unter Beteiligung der Tochter Hochtief erfolgen. Die von
Siemens und Alstom bestätigten Gespräche über eine Zusammenlegung des Eisenbahngeschäfts
interessierte offenbar nicht, Siemens-Titel wurden unverändert getaxt.

USA / WALL STREET

Wenig verändert - Angesichts der jüngsten Drohungen aus Nordkorea ist die Risikoneigung an den
US-Börsen vor dem Wochenende nicht sehr ausgeprägt gewesen. Laut Händlern wurde der Koreakonflikt
als willkommene Ausrede für moderate Gewinnmitnahmen nach den zuletzt etwas heiß gelaufenen
Bewertungen genutzt. Zum Handelsende hin erholten sich die Kurse wieder leicht. Der nordkoreanische
Außenminister hatte mit einem Wasserstoffbombentest mit "beispiellosem Ausmaß" im Pazifik gedroht.
Traditionell sichere Häfen wie Yen oder Schweizer Franken legten im Umfeld der Koreakrise etwas zu.
Da sich die Fed erst am Mittwoch zur weiteren Geldpolitik geäußert und für das laufenden Jahr
nochmals steigende Zinsen in Aussicht gestellt hatte, spielten neue Konjunkturdaten nur eine
untergeordnete Rolle. Dies galt umso mehr, weil die Markit-Einkaufsmanagerindizes zu Produktion und
Dienstleistung kein einheitliches Bild lieferten. Den nun schon dritten Tag in Folge zählten Apple
zu den schwächsten Dow-Werten. Die Aktie verbuchte die schwächste Woche im Vorfeld einer
iPhone-Markteinführung. Diesmal verlor der Wert 1,0 Prozent. Nicht nur die Probleme der neuen
Apple-Uhr wurden genannt, einige Akteure zeigten sich auch mit den Neuerungen der nächsten
iPhone-Generation nicht ganz zufrieden. Bei T-Mobile US und Sprint soll eine Fusion laut Berichten
kurz bevorstehen. T-Mobile US zogen um 1,1 Prozent und Sprint gar um 6,1 Prozent an. HP Enterprise
legten um 3,4 Prozent zu. Der Serverhersteller schrumpft seine Belegschaft. Carmax stieg nach
Geschäftszahlen über Markterwartung um 7,8 Prozent. Versartis stürzten um 87,6 Prozent ab, das
Biopharmaunternehmen verfehlte mit einem Medikament das erhoffte Ziel.

Am Anleihemarkt stiegen die Kurse etwas, möglicherweise weil einige Anleger ihr kurzfristiges Heil
wegen der Koreakrise bei den als risikoärmer geltenden Rentenpapiere suchten. Die Rendite
zehnjähriger US-Staatsanleihen verlor zwei Basispunkte auf 2,26 Prozent. Zuvor hatten die
Rentenkurse eine Durststrecke über neun Sitzungen erlebt.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 25, 2017 01:30 ET (05:30 GMT)
25.09.2017 07:30:57

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Vorgaben aus den Maerkten:

                      Zeit    Akt.Wert         Diff (abs. / %) 
Xetra-DAX             17:45   12.594,81        +2,46   +0,02 %
TecDAX                17:45   2.409,84         +9,12   +0,38 %
MDAX                  17:45   25.633,62        +14,56  +0,06 %
Euro Stoxx 50         17:50   3.537,81         -3,61   -0,10 %
Dow Jones             22:40   22.296,09        -53,50  -0,24 %
Nikkei 225            08:35   20.397,58        +101,13 +0,50 %



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Gewinner/Verlierer (Stand: 05:54):

DAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
MERCK KGAA INHA...       98,43 EUR     1,93    +2,00 %
BAYER AG NAMENS...       111,90 EUR    1,80    +1,63 %
BEIERSDORF AG I...       91,72 EUR     0,99    +1,09 %


DAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
RWE AG INHABER-...       19,16 EUR     -1,08   -5,31 %
HEIDELBERGCEMEN...       83,70 EUR     -1,60   -1,88 %
COMMERZBANK AG ...       11,03 EUR     -0,20   -1,78 %



TecDAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
NORDEX SE INHAB...       10,09 EUR     0,36    +3,71 %
QIAGEN N.V. AAN...       27,56 EUR     0,68    +2,51 %
COMPUGROUP MEDI...       47,89 EUR     0,69    +1,46 %


TecDAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
DIALOG SEMICOND...       37,09 EUR     -0,88   -2,32 %
AIXTRON SE NAME...       11,19 EUR     -0,25   -2,19 %
MEDIGENE AG NAM...       12,66 EUR     -0,17   -1,33 %





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Erste Nachrichten von heute:



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Presseschau vom 26.09.2017:

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

SIEMENS - Ein fusionierter Zughersteller Siemens-Alstom wird voraussichtlich an der Pariser Börse
notiert sein und den Sitz in Frankreich haben. Dies ist ein Szenario, das für den Zusammenschluss
der Bahntechnik-Aktivitäten von Deutschen und Franzosen zum neuen europäischen Marktführer mit mehr
als 15 Milliarden Euro Umsatz als wahrscheinlich eingeschätzt wird. Da die Geschäfte mit Zügen und
Signaltechnik von Siemens deutlich ertragreicher und etwas größer sind als die der in Paris
börsennotierten Alstom, dürfte den Deutschen die Mehrheit von etwas mehr als 50 Prozent zustehen.
Mit einer klaren Hauptversammlungsmehrheit behalten sie das Sagen. (FAZ S. 19/Handelsblatt S. 16f)

Opel - Tina Müller hat den Aufsichtsrat von Opel angeblich um die Aufhebung ihres befristeten
Vorstandsvertrags gebeten. Das Gremium, das auf Anteilseignerseite von Vertretern des neuen
Eigentümer PSA und auf Arbeitnehmerseite von den Vertretern von Betriebsrat und IG-Metall bestimmt
wird, soll ihrem Wunsch nach Niederlegung des Vertrags bereits entsprochen haben. Offen ist
allerdings noch, zu welchem Zeitpunkt die Marketingexpertin den Autobauer verlassen kann. Tina
Müller soll nach Recherchen des Handelsblatt auf ein rasches Vertragsende drängen. Ihr Wunschtermin
soll Ende Oktober sein. Die Eile soll einen guten Grund haben. Wie aus Beraterkreisen verlautete,
soll die 49-Jährige zum nächstmöglichen Zeitpunkt den Vorstandsvorsitz bei einem großen deutschen
Konzern übernehmen. Von Tina Müller gab es dazu keinen Kommentar. Das seien alles Spekulationen.
(Handelsblatt S. 46)

AIR BERLIN - Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) lässt sich ihren Überbrückungskredit in Höhe
von 150 Millionen Euro an Air Berlin mit elf Prozent im Jahr verzinsen. Das berichtet die
Rheinische Post unter Berufung auf informierte Quellen. Zusätzlich muss die insolvente
Fluggesellschaft eine Million Euro an Bearbeitungsgebühr an die staatliche Bank zahlen. Wenn der
vom Bund abgesicherte Kredit mit den Zahlungen von Lufthansa, Easyjet und möglichen weiteren
Käufern von Firmenteilen zurückgezahlt wird, hat die KfW einen Gewinn in Höhe von mehreren
Millionen Euro gemacht, abhängig von der Laufzeit der zu verschiedenen Terminen ausgezahlten
Kredittranchen. (Rheinische Post)

MARSEILLE - Der schillernde Hamburger Unternehmer Ulrich Marseille schlägt 46 Altenheime an
französische Investoren los. Betroffen sind rund 4.000 von knapp 5.000 Arbeitsplätzen seines
Klinik-Imperiums. Der Deal bringt bis zu eine halbe Milliarde Euro. (SZ S. 19)

ARAMCO - Ein kleiner Teil des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco - das Kronjuwel der saudischen
Wirtschaft - soll zu Geld gemacht werden. Der Börsengang hat das Zeug, der größte aller Zeiten zu
werden. Doch der Sprung auf das Parkett sprengt nicht nur alle Dimensionen. Er ist offenbar auch
schwieriger als gedacht. Erst vor wenigen Wochen wurden Zweifel an dem bisher angepeilten Termin in
der zweiten Hälfte des Jahres 2018 laut. Nun kommen neue Hindernisse für die Scheichs hinzu. Nach
Informationen des Handelsblatts aus Finanzkreisen findet der geplante Börsengang bei wichtigen
Investoren kaum Anklang. Statt in einen Ölrausch zu verfallen, bleiben sie skeptisch. (Handelsblatt
S. 28)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/kla

END) Dow Jones Newswires

September 25, 2017 00:25 ET (04:25 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.25.09.2017 06:25:01

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Boersenkalender - Termine des Tages:

16:00: US; Pending Home Sales Index Aug - Wirtschaftsdaten
US; Bank Reserve Settlement - Wirtschaftsdaten
Hella KGaA Hueck & Co. - Hauptversammlung
16:30: US; EIA Natural Gas Report - Wirtschaftsdaten
17:00: US; Kansas City Fed Manufacturing Index Sep - Wirtschaftsdaten
14:30: US; International Trade in Goods Aug - Wirtschaftsdaten
21:00: US; Farm Prices Sep - Wirtschaftsdaten
14:30: US; Personal Income and Outlays Aug - Wirtschaftsdaten
17:00: US; 4-Week Bill Announcement - Wirtschaftsdaten
17:30: US; 3- and 6-Month Bill Auction - Wirtschaftsdaten
14:30: US; Gallup US Consumer Spending Measure Sep - Wirtschaftsdaten
14:55: US; Redbook - Wirtschaftsdaten
17:30: US; 4-Week Bill Auction - Wirtschaftsdaten
US; Motor Vehicle Sales Sep - Wirtschaftsdaten
14:30: US; Gallup US ECI Sep - Wirtschaftsdaten
14:15: US; ADP Employment Report Sep - Wirtschaftsdaten
13:30: US; Challenger Job-Cut Report Sep - Wirtschaftsdaten
16:30: US; EIA Natural Gas Report - Wirtschaftsdaten
16:00: US; Factory Orders Aug - Wirtschaftsdaten
14:30: US; International Trade Aug - Wirtschaftsdaten
21:00: US; Consumer Credit Aug - Wirtschaftsdaten
16:00: US; Wholesale Trade Aug - Wirtschaftsdaten
17:00: US; 4-Week Bill Announcement - Wirtschaftsdaten
17:30: US; 3- and 6-Month Bill Auction - Wirtschaftsdaten
16:00: US; Labor Market Conditions Index Sep - Wirtschaftsdaten
Givaudan AG - Quartalszahlen
14:55: US; Redbook - Wirtschaftsdaten
17:30: US; 4-Week Bill Auction - Wirtschaftsdaten
12:00: US; NFIB Small Business Optimism Index Sep - Wirtschaftsdaten
12:00: US; NFIB Small Business Optimism Index Sep - Wirtschaftsdaten
Gerresheimer AG - Quartalszahlen
US; Bank Reserve Settlement - Wirtschaftsdaten
Südzucker AG (Suedzucker AG) - Quartalszahlen
20:00: US; Treasury Budget Sep - Wirtschaftsdaten
16:30: US; EIA Natural Gas Report - Wirtschaftsdaten
14:30: US; Consumer Price Index Sep - Wirtschaftsdaten
14:30: US; Retail Sales Sep - Wirtschaftsdaten
17:00: US; 4-Week Bill Announcement - Wirtschaftsdaten
17:30: US; 3- and 6-Month Bill Auction - Wirtschaftsdaten
14:55: US; Redbook - Wirtschaftsdaten
17:30: US; 4-Week Bill Auction - Wirtschaftsdaten
16:00: US; Housing Market Index Oct - Wirtschaftsdaten
22:00: US; Treasury International Capital Aug - Wirtschaftsdaten
11:00: EU; Inflation (HICP) September - Wirtschaftsdaten
15:15: US; Industrial Production Sep - Wirtschaftsdaten
20:00: US; Beige Book - Wirtschaftsdaten
16:00: US; Atlanta Fed Business Inflation Expectations Oct - Wirtschaftsdaten
14:30: US; Housing Starts Sep - Wirtschaftsdaten
11:00: EU; Production in construction August - Wirtschaftsdaten
Roche Holding AG (Genussschein) - Quartalszahlen


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Die versendeten Informationen sind keine Anlageberatung. Sie dienen ausschließlich dem
Zweck, den Kunden in die Lage zu versetzen, eine selbstaendige Anlageentscheidung zu
treffen.
Quellen: vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH
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