Volksbank eG
Bremerhaven-Cuxland

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Der Boersen-Newsletter Ihrer Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland - 21.02.2018

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Tagesausblick 21.02.2018:

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Belastet von den schwächer tendierenden Indizes an der Wall Street werden die Börsen
leichter erwartet. In den Fokus dürfte schnell die Berichtssaison treten. Am Vorabend hat der
Börsenbetreiber Deutsche Börse seine Zahlen vorgelegt und wie erwartet seine eigenen Ziele
verfehlt. Leichte Unterstützung kommt für den europäischen Aktienmarkt von der Währungsseite, der
Euro tendiert mit 1,2323 Dollar erneut etwas leichter. Gegenüber Freitag hat er rund 2 Cent an Wert
eingebüßt.

Rückblick: Freundlich - Nachdem die US-Börsen nicht ganz so schwach in den Handel gestartet waren
wie befürchtet, arbeiteten sich die europäischen Aktienmärkte deutlicher ins Plus vor. Der erneut
schwächere Euro stützte die Stimmung für europäische Aktien. Der deutsche Stimmungsindex ZEW
spielte keine Rolle. Er ging zwar zurück, entscheidend sei aber, dass er keine wirtschaftliche
Eintrübung andeute, hieß es. Unter den Einzelwerten verloren HSBC 3,1 Prozent. Die Bank hat zwar
den Jahresgewinn kräftig gesteigert, blieb damit aber hinter den Erwartungen zurück. BHP Billiton
knickten um 4,6 Prozent ein. Wegen Sondereffekten verdiente BHP im ersten Geschäftshalbjahr 37
Prozent weniger. Analysten kritisierten, die an sich gute Gewinnentwicklung gehe vor allem auf den
Anstieg der Rohstoffpreise und nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Faktoren zurück. Im
Technologiesektor verloren Temenos 5,9 Prozent. Das Unternehmen hat ein Gebot für Fidessa
abgegeben. Fidessa schossen um 22,5 Prozent nach oben. NXP verteuerten sich um 6 Prozent, nachdem
Qualcomm das Übernahmegebot erhöht hatte.

DAX/MDAX/TECDAX

Freundlich - Covestro legten nach Vorlage überzeugender Geschäftszahlen um 3,3 Prozent zu.
Heidelbergcement stiegen nach dem Zahlenausweis um 0,3 Prozent. Die wichtigste Kennzahl, das
operative EBITDA, habe 3 Prozent oberhalb der Konsensschätzung gelegen, während die
Umsatzentwicklung etwas schwächer als erwartet gewesen sei, hieß es bei der DZ Bank. Die
Synergieziele für Italcementi seien bereits ein Jahr früher als geplant übererfüllt. Die Autobauer
standen gegen den allgemeinen Trend unter leichtem Abgabedruck. Im Handel hieß es dazu, dass die
Anleger vor dem mit großer Spannung erwarteten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts über
Dieselfahrverbote in Düsseldorf und Stuttgart am Donnerstag in Deckung gingen. Dagegen ging es für
Baumot um 12 Prozent nach oben. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Hardware-Nachrüstungen für
Dieselfahrzeuge.

XETRA-NACHBÖRSE

Angesichts nachgebender Kurse an der Wall Street ging es nachbörslich mit den Kursen etwas nach
unten. Die Aktie der Deutschen Börse gab nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen um 0,1 Prozent nach.
Auch Deutsche Post wurden bei Lang & Schwarz knapp im Minus gesehen. Die Gewerkschaft Verdi hat mit
Warnstreiks gedroht.

USA / WALL STREET

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 21, 2018 01:36 ET (06:36 GMT)

Leichter - Nach sechs Handelstagen mit Gewinnen schloss der Dow klar im Minus, belastet vor allem
vom Absturz der Walmart-Aktie. Nach enttäuschenden Quartalszahlen erlitten Walmart den größten
Tagesverlust ihrer Geschichte mit 10,2 Prozent. Der Nasdaq-Composite tendierte dagegen, gestützt
von den starken Halbleiterwerten, über die längste Zeit sogar im Plus, eher er knapp ins Minus
abdriftete. Beobachter verwiesen zum einen auf den stärkeren Dollar und die abermals gestiegenen
US-Anleiherenditen als Belastungsfaktoren. Viele Volkswirte rechneten inzwischen mit vier statt
drei Zinserhöhungen der US-Notenbank im laufenden Jahr, vor allem wegen der steigenden
US-Staatsausgaben. Die Aktie der Baumarktkette Home Depot zeigte mit minus 0,1 Prozent relative
Stärke nach gut ausgefallenen Geschäftszahlen. Qualcomm verbilligten sich um 1,3 Prozent, nachdem
der Chiphersteller sein Gebot für die niederländische NXP erhöht hatte. Merck & Co. fielen um 2,3
Prozent, belastet von einem verlorenen Patentstreit mit Gilead Sciences. Gilead legten um 0,3
Prozent zu. Die Mosaic-Aktie rückte 5,2 Prozent vor, nachdem der Düngemittelhersteller unerwartet
starke Ergebniszahlen ausgewiesen hatte.

Am US-Anleihemarkt stieg die Zenjahresrendite um 1 Basispunkt auf 2,88 Prozent.
21.02.2018 07:36:41

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Vorgaben aus den Maerkten:

                      Zeit    Akt.Wert         Diff (abs. / %) 
Xetra-DAX             17:45   12.470,49        -17,41  -0,14 %
TecDAX                17:45   2.603,00         +11,37  +0,44 %
MDAX                  17:45   26.272,29        -27,08  -0,10 %
Euro Stoxx 50         17:50   3.430,16         -4,92   -0,14 %
Dow Jones             20:13   25.220,42        +255,67 +1,02 %
Nikkei 225            07:35   21.970,81        +45,71  +0,21 %



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Gewinner/Verlierer (Stand: 20:28):

DAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
DEUTSCHE BOERSE...       108,15 EUR    3,00    +2,85 %
LINDE AG Z.UMTA...       188,50 EUR    3,40    +1,84 %
DEUTSCHE LUFTHA...       27,65 EUR     0,42    +1,54 %


DAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
RWE AG INHABER-...       16,10 EUR     -0,36   -2,19 %
MERCK KGAA INHA...       82,34 EUR     -1,16   -1,39 %
ADIDAS AG NAMEN...       180,75 EUR    -2,00   -1,09 %



TecDAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
GFT TECHNOLOGIE...       13,30 EUR     1,66    +14,26 %
AIXTRON SE NAME...       13,59 EUR     0,85    +6,63 %
MEDIGENE AG NAM...       18,98 EUR     1,10    +6,15 %


TecDAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
ADVA OPTICAL NE...       6,27 EUR      -0,18   -2,79 %
RIB SOFTWARE SE...       25,24 EUR     -0,46   -1,79 %
S&T AG INH.-AKT...       21,36 EUR     -0,30   -1,39 %





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Erste Nachrichten von heute:

- 19:51:29 dpa-AFX: *UNITED TECHNOLOGIES +3% - PRATT & WHITNEY KOMMT BEI TRIEBWERK FÜR A320NEO VORAN
- 19:46:03 dpa-AFX: Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend aufwärts - Nur Warschau mit Verlusten
- 19:38:48 dpa-AFX: *US-BÖRSEN KURZ VOR FED-PROTOKOLL FESTER - NASDAQ-100 AUF HOCH SEIT 2. FEBRUAR
- 19:37:01 BUSINESS WIRE: Moody’s Analytics gewinnt InsuranceERM Awards in zwei Kategorien
- 19:28:22 dpa-AFX: ROUNDUP: Großbritannien hofft auf längere Brexit-Übergangsphase
- 19:27:26 dpa-AFX: DGAP-Adhoc: Mutares AG: Change in the Management Board (english)
- 19:27:26 dpa-AFX: DGAP-Adhoc: Mutares AG: Veränderung im Vorstand (deutsch)
- 19:19:36 dpa-AFX: Großbritannien hofft auf längere Brexit-Übergangsphase
- 19:13:31 Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen
- 19:07:01 dpa-AFX: Bulgaren und Rumänen erleben mehr Korruption als Menschen in Ruanda


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Presseschau vom 21.02.2018:

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

DEUTSCHE BANK - Bei der Deutschen Bank entscheidet der Vorstand noch im Laufe dieser Woche, ob am
kommenden Montag der Startschuss für den Börsengang der Fondstochter fällt. Dies verlautete aus
Finanzkreisen. Bei der Bank gab es auf Anfrage keinen Kommentar. Sobald das positive Votum des
Vorstands erfolge, werde am Montag die Emissionsankündigung (Intention to Float) veröffentlicht,
berichteten Insider. Wie im Falle von Siemens bei der Sparte Medizintechnik setzt die Deutsche Bank
auf eine reine Sekundärplatzierung, aus der der Mutter der Erlös zufließt. Anzeichen sprechen
dafür, dass der Börsengang (Initial Public Offering, IPO) bereits in der Woche ab dem 19. März
erfolgen könnte. (Börsen-Zeitung S. 1)

DEUTSCHE TELEKOM - Die Deutsche Telekom will in den Städten Tausende von Schaltverteiler zu
Tankstellen für E-Autos aufrüsten. Wenn alles nach Plan läuft, sollen von April an die ersten
öffentlichen Zapfsäulen in Betrieb gehen. So sieht es nach Informationen der FAZ die interne
Planung vor. (FAZ S. 24)

AUDI - Beim Thema Fahrverbote wird der angeschlagene Audi-Chef Rupert Stadler sehr entschieden.
Zwar wolle auch Audi das Aus für ältere Diesel in deutschen Städten verhindern. Doch der Ausstoß
von Stickoxiden lasse sich durch die bereits beschlossenen Softwareupdates wirkungsvoll um bis zu
30 Prozent senken, versicherte Stadler im Interview mit dem Handelsblatt. "Im Vergleich dazu wäre
die mögliche zusätzliche Wirkung eines Hardwareupdates nicht viel effizienter." Stadler lehnt wie
seine Kollegen von BMW und Daimler die Nachrüstung älterer Diesel mit neuester Filterhardware
weiterhin strikt ab, obwohl der Druck auf die Industrie wächst. (Handelsblatt S. 4ff)

VOLKSWAGEN - Der Skandal um Versuche mit Affen hat Folgen für die VW-Forschung. Der Konzern
schließt das seit 1996 gemeinsam mit Porsche und BMW betriebene Abgaszentrum im schwäbischen
Weissach. VW wisse nie zu 100 Prozent, was dort genau passiere, hieß es aus Unternehmenskreisen.
(Handelsblatt S. 18/FAZ S. 24/Welt S. 9)

DEUTSCHE BÖRSE - Der frühere Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter sorgt für Unruhe. Hinter den
Kulissen verhandeln er und der Konzern seit Wochen um Millionen Euro an Bonuszahlungen. Nach
Informationen der Süddeutschen Zeitung streiten Kengeters Anwälte momentan mit dem Aufsichtsrat
darüber, wie viel ihm für das vergangene Jahr zusteht und welche Summe er nach seinem unrühmlichen
Abgang insgesamt mit nach Hause nehmen darf. Die Bonus-Regeln des Konzerns sind dermaßen
kompliziert, dass sich das noch nicht abschätzen lässt. Fest steht: Das Experiment Kengeter war
teuer für den kleinen Konzern. (SZ S. 19)

VORWERK - Die Liebe der Deutschen zum Thermomix erkaltet. Der Absatz der Luxus-Küchenmaschine ist
offenbar stark gesunken. Vorwerk such nun nach Wegen, an die alten Verkaufserfolge anzuknüpfen.
(Welt S. 9)

CONRAD - Die Elektronikkette Conrad ist trotz dementierter Verkaufsgerüchte weiter offen für die
Beteiligung eines strategischen Partners: "Die Welt ist nicht mehr so, dass wir als Unternehmen
alles alleine machen können. Wir können und wollen das nur bedingt", sagte Verwaltungsratschef und
Inhaber Werner Conrad im Gespräch mit dem Handelsblatt. Ein reines Finanzinvestment habe das
Unternehmen jedoch nicht nötig: "Wir haben eine Eigenkapitalquote von mehr als 80 Prozent", sagte
Conrad. (Handelsblatt S. 44)

MUNDIPHARMA - Der Arzneianbieter Mundipharma verhandelt in fortgeschrittenem Stadium mit einem
Investor über die Produktion am Stammsitz Limburg, berichtet die FAZ. Führen sie zum Erfolg, würde
der eigentlich vorgesehene völlig Kahlschlag dort vermieden. Wie aus informierten Kreisen zu hören
ist, spricht Mundipharma über die Produktion mit der Gesellschaft Fidelio Healthcare. (FAZ S. 20)

HP - Der Name HP steht für Computer und Drucker. Doch geht es nach Vorstandschef Dion Weisler, soll
das Logo des Traditionskonzerns künftig auch in Fabrikhallen zu finden sein. Der
US-Elektronikhersteller setzt große Hoffnung auf 3D-Drucker, die zum Beispiel Teile für die
Industrie fertigen. "In fünf Jahren kann das ein großes Geschäft für uns sein", sagte Weisler im
Gespräch mit dem Handelsblatt. (Handelsblatt S. 16)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/mgo

END) Dow Jones Newswires

February 21, 2018 00:24 ET (05:24 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.21.02.2018 06:24:36

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Boersenkalender - Termine des Tages:

10:30: DE; ifo Geschäftsklimaindex - ifo Geschäftserwartungen
08:00: DE; BIP Details 4.Quartal - ifo Geschäftserwartungen
11:00: DE; ifo Geschäftsklima Ostdeutschland - ifo Geschäftserwartungen


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Die versendeten Informationen sind keine Anlageberatung. Sie dienen ausschließlich dem
Zweck, den Kunden in die Lage zu versetzen, eine selbstaendige Anlageentscheidung zu
treffen.
Quellen: vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH
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