Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

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Der Boersen-Newsletter Ihrer Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG - 23.01.2018

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Tagesausblick 23.01.2018:

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Die Chancen für eine Attacke auf das Allzeithoch im DAX sind zum Wochenauftakt gut. Zwar
rechen Händler erst einmal mit wenig veränderten Kursen in Europa. "Die europäischen Börsen bleiben
aber mit dem 'Ja' der SPD zu Koalitionsverhandlungen in der 'Pole-Position'", sagt ein
Marktteilnehmer. "Mit der Hoffnung auf eine neue Regierung wachse auch die Erwartung auf eine
Vertiefung der Eurozone, die dadurch krisenfester werden sollte", sagt er. Zwar könnte der
"Shutdown" von US-Behörden auch die europäischen Märkte erst einmal bremsen, "positiv ist aber,
dass der Dollar nicht negativ reagiert", so der Marktteilnehmer.

Rückblick: Fester - An den Märkten setzt sich immer mehr die Bereitschaft durch, den
Konjunkturaufschwung auch in Form steigender Aktienkurse einzupreisen. Dazu passten überraschend
starke Quartalszahlen von BASF. Gleichzeitig wird der steigende Euro nicht mehr nur negativ
gesehen, weil er die Inflation im Zaum halten könnte und damit die EZB eine weiter expansive
Geldpolitik fahren könnte. BASF erhöhten sich um 1,6 Prozent und erreichten im Verlauf ein
Allzeithoch. Für Chemie-Subindex in Europa ging es um 0,5 Prozent nach oben. Lanxess gewannen 1,0
Prozent und Covestroc 1,7 Prozent zu.

DAX/MDAX/TECDAX

Fest - Der DAX markierte ein neues Jahreshoch und bewegte sich in Richtung seines Allzeithochs bei
13.526 Punkten. Adidas setzten sich mit dem Ausbruch aus einer zweiwöchigen Seitwärtsbewegung an
die DAX-Spitze und stiegen um 6,9 Prozent. Die Analysten von Macquarie hatten das Kursziel leicht
erhöht, dieses liegt jedoch rund 30 Prozent über dem aktuellen Kurs. Für Thyssenkrupp ging es um
4,4 Prozent nach oben. Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger kündigte nach Kritik von Großaktionären
auf der HV an, die Strategie im Mai zu überprüfen und die finanziellen Zielsetzungen anzupassen.
Ceconomy brachen um 12,7 Prozent ein nach enttäuschenden Zahlen zum Weihnachtsquartal. Einen
zwischenzeitlichen Kurseinbruch von bis zu 17 Prozent verzeichneten Süss Microtec nach einer
Gewinnwarnung. Im Handel hieß es dazu aber, hierbei handele es sich lediglich um verschobene
Buchungstermine. Die Aktie erholte sich deutlich und schloss nur noch mit einem Abschlag von 3,0
Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Am Freitag herrschte im nachbörslichen Handel mit deutschen Aktien die vor dem Wochenende typische
Ruhe, auch wenn die Kurse im Sog der US-Börsen nochmals leicht zulegten. Auffällig war die Reaktion
der Biotest-Aktie auf die Zustimmung der US-Behörden zur Übernahme durch die chinesische Creat. Die
Stammaktien seien um 15 Prozent auf 31 Euro gesprungen, berichtete ein Händler.

USA / WALL STREET

Gut behauptet - Die drohende Haushaltssperre beeindruckte kaum. Die Anleger setzten vielmehr weiter
auf die robste Konjunktur und kauften Aktien. Der S&P-500 und die Nasdaq-Indizes schafften neue
Rekordhochs. Der Dow wurde von kräftigen Verlusten bei American Express (-1,8 Prozent, IBM (-4
Prozent) und General Electric (-3,1 Prozent) gebremst. Bei American Express und IBM belasteten
enttäuschende Quartalsausweise, GE litten abermals unter einer Sonderbelastung im Zusammenhang mit
dem Versicherungsgeschäft, die der Konzern vor einigen Tagen angekündigt hatte. Zudem gab es einen
kritischen Kommentar der Deutschen Bank zu GE. Die Analysten vermuten, dass GE eine Kapitalerhöhung
vornehmen muss. Laut dem Vorsitzenden des zuständigen Index-Kommitees könnte wegen der heftigen
Kursverluste auch die Entnahme der Aktie aus dem Dow drohen. Nike (+4,8 Prozent) profitierten von
der Hochstufung auf Outperform von Neutral durch Wedbush.

Am Anleihemarkt setzte sich der Ausverkauf der vergangenen Tage fort. Hier war es eher die
Zinspolitik der US-Notenbank, die auf den Notierungen lastete und die Renditen nach oben trieb. Der
Anstieg der Renditen zeuge überdies davon, dass die Anleger mit einer höheren Inflation rechneten,
sagte Tracy Monroe Nolte von Advisors Asset Management.
22.01.2018 07:39:04

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Vorgaben aus den Maerkten:

                      Zeit    Akt.Wert         Diff (abs. / %) 
Xetra-DAX             17:45   13.463,69        +29,24  +0,22 %
TecDAX                17:45   2.705,78         +2,74   +0,10 %
MDAX                  17:45   27.413,15        -42,09  -0,15 %
Euro Stoxx 50         17:50   3.665,28         +16,21  +0,44 %
Dow Jones             22:42   26.214,60        +142,88 +0,55 %
Nikkei 225            07:35   23.816,33        +8,27   +0,03 %



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Gewinner/Verlierer (Stand: 00:50):

DAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
DEUTSCHE BANK A...       15,78 EUR     0,45    +2,93 %
VOLKSWAGEN VZ...       188,50 EUR    4,78    +2,60 %
DEUTSCHE TELEKO...       14,74 EUR     0,31    +2,11 %


DAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
DEUTSCHE LUFTHA...       29,07 EUR     -0,56   -1,89 %
LINDE AG Z.UMTA...       200,30 EUR    -3,80   -1,86 %
VONOVIA SE NAME...       40,87 EUR     -0,68   -1,64 %



TecDAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
MEDIGENE AG NAM...       14,81 EUR     1,06    +7,71 %
ADVA OPTICAL NE...       7,02 EUR      0,29    +4,23 %
NEMETSCHEK SE I...       80,70 EUR     1,85    +2,35 %


TecDAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
AIXTRON SE NAME...       12,82 EUR     -0,37   -2,81 %
WIRECARD AG INH...       107,75 EUR    -2,25   -2,05 %
DRAEGERWERK AG ...       77,70 EUR     -1,35   -1,71 %





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Erste Nachrichten von heute:



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Presseschau vom 23.01.2018:

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

STADA - Der Stada-Vorstandschef Claudio Albrecht teilt gegen seine Vorgänger aus. Die
Streitigkeiten will er mit Hilfe einer Kanzlei aufarbeiten. Albrecht will die turbulenten Zeiten
hinter sich lassen und dem Pharmakonzern zu mehr Wachstum verhelfen. Der finanzielle Spielraum ist
aber begrenzt. (FAZ S. 22)

AUDI - In der Abgasaffäre muss Audi fast 130.000 weitere Dieselmodelle in die Werkstätten
zurückholen und umrüsten. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat für V6-Dieselfahrzeuge von Audi einen
Zwangsrückruf verhängt. Der Hersteller sei darüber informiert worden, dass die Behörde in den
Audi-Modellen A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5 und Q7 mit der Abgasnorm 6 "unzulässige
Abschaltvorrichtungen" festgestellt habe, bestätigte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums in
Berlin einen Bericht der Bild am Sonntag. Insgesamt seien in Deutschland 77.600 Fahrzeuge betroffen
und weltweit 127.000 Fahrzeuge. (Welt S. 10)

BAHN-BESCHWERDEN - Die Probleme der Bahn und die Insolvenz von Air Berlin haben die Beschwerden von
Verbrauchern bei der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) im vergangenen
Jahr in die Höhe schnellen lassen. Die Beschwerden von Bahnreisenden stiegen um 21 Prozent auf
2.863 Fälle, heißt es in einer Statistik der SÖP. (Tagesspiegel)

HENKEL - Die neue Bundesregierung "muss sich vor allem für Digitalisierung, Bildung und
Infrastruktur engagieren, also in die Zukunft investieren. Sonst haben wir langfristig gegenüber
wirtschaftlich sehr starken Regionen wie etwa Asien einen großen Wettbewerbsnachteil", sagte Hans
Van Bylen, der Vorstandsvorsitzende des Konsumgüterherstellers Henkel. (Handelsblatt S. 8)

POLL - Der international expandierende Edelmakler von Poll liebäugelt auf lange Sicht mit einem
Börsengang. "Das deuert aber noch mindestens fünf Jahre", sagte Geschäftsführer Sassan Hilgendorf
in einem Interview. Der auf teure Immobilien spezialisierte Vermittler baut momentan sein
Auslandsgeschäft stark aus. (FAZ S. 19)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/jhe

END) Dow Jones Newswires

January 22, 2018 00:04 ET (05:04 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.22.01.2018 06:04:42

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Boersenkalender - Termine des Tages:

Fuer dieses Datum liegen keine Eintraege vor.

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Die versendeten Informationen sind keine Anlageberatung. Sie dienen ausschließlich dem
Zweck, den Kunden in die Lage zu versetzen, eine selbstaendige Anlageentscheidung zu
treffen.
Quellen: vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH
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