Volksbank Dresden-Bautzen eG

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Der Boersen-Newsletter Ihrer Volksbank Dresden-Bautzen eG - 26.09.2018

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Tagesausblick 26.09.2018:

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Europas Börsen dürften wenig verändert in den Handel am Dienstag starten. Am Umfeld hat
sich kaum etwas geändert. Der Handelskonflikt schwelt weiter vor sich hin, und die Anleger dürften
sich mit Blick auf die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank am Mittwoch zurückhalten. An
den Märkten ist eine weitere Zinserhöhung durch die Federal Reserve fest eingepreist - im Blick
steht der Ausblick. Wichtige Termine stehen am Dienstag nicht an, allerdings nehmen die
innenpolitischen Spannungen in den USA weiter zu. Laut verschiedenen Medienberichten soll die
Zukunft des US-Vizejustizministers Rod Rosenstein an einem seidenen Faden hängen. Rosenstein hat
den Sonderermittler Robert Mueller berufen und steht daher bereits seit geraumer Zeit durch
US-Präsident Donald Trump unter Druck. Rosenstein soll 2017 geheime Aufnahmen von Trump gemacht
haben und an Überlegungen beteiligt gewesen sein, diesen seines Amtes zu entheben. Am Donnerstag
ist ein Treffen zwischen Trump und Rosenstein geplant.

Rückblick: Der Handelskonflikt zwischen China und den USA verschärft sich weiter. Aber auch die
Unsicherheit um den Brexit nimmt weiter zu. Akzente setzten zudem Aussagen von EZB-Präsident Mario
Draghi. Vor dem Brüsseler Parlament erklärte Draghi, die jüngsten Preis-Entwicklungen unterstützten
die Inflationserwartungen der EZB. Der Euro stieg nach den Aussagen über das Niveau von 1,18
Dollar, was wiederum den Druck auf die Aktienmärkte erhöhte. Für Randgold ging es an der Londoner
Börse mit der geplanten Fusion mit Barrick Gold um 6 Prozent nach oben. Der Deal ist als reiner
Aktientausch geplant und muss noch von den Aktionären durchgewunken werden. In einer Bieterschlacht
um den europäischen Bezahlsender Sky (plus 8,6 Prozent) hat der US-Kabelkonzern Comcast das
Medienimperium 21st Century Fox von Rupert Murdoch ausgestochen. Unter dem heißen Sommer litten
auch die Reiseveranstalter: Die britische Thomas Cook Group sprach von einer "enttäuschenden"
Geschäftsentwicklung im Spätsommer. Die Aktie verlor 23,6 Prozent, im Fahrwasser verloren TUI 2,8
Prozent.

DAX/MDAX/TECDAX

Leichter - Keinen guten Wochenstart hatten Autotitel. Der sich weiter verschärfende Handelsstreit
belastete. Evercore erklärte derweil, dass es unwahrscheinlich sei, dass BMW die eigenen Ziele im
laufenden Jahr erreichen werde. Für die BMW-Aktie ging es 2,7 Prozent nach unten, Daimler gaben 2,6
Prozent nach und VW 0,9 Prozent. Wirecard hatten ein gutes DAX-Debüt und waren mit Aufschlägen von
2,3 Prozent Tagesgewinner im deutschen Auswahlindex. Für den DAX-Absteiger Commerzbank ging es
dagegen 1,4 Prozent nach unten. Siemens gewannen 0,7 Prozent. Die Konzernführung hat sich nach
langen Verhandlungen mit dem Gesamtbetriebsrat auf den Abbau von 2.900 Stellen in Deutschland
geeinigt, das sind 500 weniger als vorgesehen. Die Aktie von Gerry Weber brach um 25,2 Prozent ein.
Das Modeunternehmen hat ein so genanntes Sanierungs-Gutachten in Auftrag gegeben. Beim
IT-Dienstleister Datagroup laufen die Geschäfte dank einer besseren Auslastung dagegen besser als
erwartet. Für die Aktie ging es um 9,9 Prozent nach oben.

XETRA-NACHBÖRSE

Im nachbörslichen Handel mit deutschen Aktien gab es am Montag kaum Bewegung, wie ein Händler
berichtete. Lediglich die Aktie von Evonik fiel mit einem Minus von 4 Prozent auf, nachdem die
RAG-Stiftung die Platzierung von 16 Millionen Evonik-Aktien bzw 3,4 Prozent des Grundkapitals
angekündigt hatte. Commerzbank wurden 0,7 Prozent niedriger getaxt, nachdem der CEO der Deutschen
Bank eine Fusion mit der Wettbewerberin vorerst ausgeschlossen hatte. Die Aktie der Deutschen Bank
zeigte sich 0,5 Prozent niedriger.

USA / WALL STREET

Uneinheitlich - An der Wall Street lastete der zuletzt in den Hintergrund gerückte Handelsstreit
wieder auf den Kursen, nachdem China die Verhandlungen mit den USA auf Eis gelegt hatte. Am Montag
traten zudem wechselseitige Strafzölle in Kraft. Technologiewerte hielten sich leicht im Plus,
hatten allerdings zuvor relative Schwäche gezeigt. Mit Abgaben von durchschnittlich 1,9 Prozent
stellten die Immobilienwerte den schwächsten Sektor, nachdem Hypothekenfinanzierer Freddie Mac von
einer Stagnation des US-Immobilienmarkts berichtet hatte. Im Dow traf es die Aktie der
Baumarktkette Home Depot, die dort mit einem Minus von 2,1 Prozent zu den größten Verlierern
gehörte. Kräftig steigende Ölpreise verhalfen den Aktien des Sektors ins Plus, lasteten aber auf
den Kursen der Fluggesellschaften. Comcast verloren 6,1 Prozent, nachdem der Konzern den
Mitbewerber 21st Century Fox (+1,6 Prozent) bei der Übernahme von Sky ausgestochen hatte. Analysten
kritisierten den Übernahmepreis jedoch als zu hoch. Michael Kors (-8,2 Prozent) gerieten mit der
Kreise-Meldung unter Druck, der US-Modekonzern wolle die italienische Luxusmarke Versace kaufen. Am
Anleihemarkt hatten die Verkäufer die Oberhand. Teilnehmer verwiesen auf die bevorstehende
Fed-Sitzung und die Erwartung, dass die Notenbank die Zinsen erhöhen wird. Der ungewisse Ausgang
des Zollstreits und die innenpolitischen Querelen milderten jedoch den Abgabedruck. Die
Zehnjahresrendite stieg um 2 Basispunkte auf 3,08 Prozent.
25.09.2018 07:34:12

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Vorgaben aus den Maerkten:

                      Zeit    Akt.Wert         Diff (abs. / %) 
Xetra-DAX             17:45   12.374,66        +23,84  +0,19 %
TecDAX                17:45   2.854,59         +47,02  +1,67 %
MDAX                  17:45   26.095,22        -11,03  -0,04 %
Euro Stoxx 50         17:50   3.419,78         +9,34   +0,27 %
Dow Jones             23:02   26.492,21        -69,84  -0,26 %
Nikkei 225            08:20   23.940,26        +70,33  +0,29 %



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Gewinner/Verlierer (Stand: 00:46):

DAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
WIRECARD AG INH...       191,40 EUR    8,95    +4,91 %
SAP SE INHABER-...       107,00 EUR    3,54    +3,42 %
FRESENIUS MEDIC...       88,46 EUR     1,26    +1,45 %


DAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
BAYERISCHE MOTO...       79,00 EUR     -4,50   -5,39 %
DEUTSCHE LUFTHA...       21,85 EUR     -1,20   -5,21 %
CONTINENTAL AG ...       152,90 EUR    -3,90   -2,49 %



TecDAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
NEMETSCHEK SE I...       135,50 EUR    9,90    +7,88 %
SILTRONIC AG NA...       114,30 EUR    5,70    +5,25 %
WIRECARD AG INH...       191,40 EUR    8,95    +4,91 %


TecDAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
DRAEGERWERK AG ...       60,50 EUR     -1,25   -2,02 %
SIEMENS HEALTHI...       37,62 EUR     -0,38   -1,00 %
CARL ZEISS MEDI...       75,00 EUR     -0,50   -0,66 %





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Erste Nachrichten von heute:



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Presseschau vom 26.09.2018:

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

VOLKSWAGEN - Volkswagen verteidigt die geplante Kooperation mit dem US-Konkurrenten Ford bei
leichten Nutzfahrzeugen. "Die Margen und die Stückzahlen pro Variante sinken. Der
Entwicklungsaufwand für jedes neue Fahrzeug steigt enorm. Deshalb wäre eine Kooperation mit Ford
hilfreich", sagte Thomas Sedran, Vorstandschef von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN). (Handelsblatt S.
18)

EON - Energiekonzern Eon und US-Softwarekonzern Microsoft wollen gemeinsam im Smart-Home-Markt
angreifen. Die Partner haben eine Software-Lösung für intelligentes Energiemanagement privater
Haushalte entwickelt, wie beide Unternehmen bestätigten. Die neue Plattform soll erstmals die
zentrale Steuerung sämtlicher Anlagen ermöglichen, die in einem Haus Strom verbrauchen oder
produzieren. (Handelsblatt S. 14)

SIEMENS - Im Werben um einen Milliardenauftrag aus dem Irak bekommt Siemens mächtigen Gegenwind:
Nach Informationen des Handelsblatts aus Industriekreisen will der US-Konkurrent General Electric
in den nächsten Tagen in Bagdad ein Gegenangebot für die Elektrifizierung des kriegsgebeutelten
Landes präsentieren. Die Amerikaner setzten darauf, dass 60 Prozent der installierten
Kraftwerksbasis auf GE-Technologie basierten. Siemens-Chef Joe Kaeser hatte am Sonntag der
irakischen Regierung die Offerte seines Konzerns vorgestellt. Der Münchener Konzern will
zusätzliche Stromkapazitäten von elf Gigawatt installieren und so 23 Millionen Menschen zu einer
zuverlässigen Versorgung rund um die Uhr verhelfen. Trotz des Gegenangebots der Amerikaner rechnet
sich Siemens weiter gute Chancen aus. (Handelsblatt S. 16)

DEUTSCHE BANK - Der Betriebsrat der Privatkundensparte der Deutschen Bank hat die Führung des
Instituts für seine fehlende Transparenz und den schleppenden Verlauf bei der Integration der
Postbank kritisiert. Die Spekulationen rund um eine Fusion mit der Commerzbank sowie ausbleibende
Details über die Integration der Postbank in die Deutsche Bank würden die Belegschaft stark
verunsichern, heißt es in einem Schreiben an Mitarbeiter, das dem Handelsblatt vorliegt. "Wir
halten es für fahrlässig, dass die Belegschaft über einen derart langen Zeitraum im Ungewissen
gelassen wird", steht darin. Besonders verärgert sind die Arbeitnehmervertreter darüber, dass der
Vorstand selbst die Erwartung geweckt hat, dass es im Herbst Neuigkeiten gibt. "Einzelne Mitglieder
des Managementteams rund um Frank Strauß hatten im Frühsommer ja vollmundig auf ein Ende September
vorliegendes Zielszenario rund um das 'Stammhaus' und 'die Bank für Deutschland' hingewiesen",
heißt es in dem Schreiben. Nun sei bald Ende September, "aber Entscheidungen scheinen nach wie vor
nicht gefallen zu sein". (Handelsblatt S. 28)

METRO - Die vom Handelskonzern Metro zum Verkauf gestellte SB-Warenhauskette Real setzt darauf,
Betrieb und Modernisierung der Filialen wie geplant fortzuführen. Die Westdeutsche Allgemeine
Zeitung zitiert aus einem Interview der Real-Geschäftsführung in der Mitarbeiterzeitung. Es werde
in den Märkten wie in der Zentrale "weiterhin benötigtes Personal eingestellt", sagte
Arbeitsdirektor Jörg Kramer. Urlaubs- und Weihnachtsgeld würden wie angekündigt gezahlt, heißt es
in dem Beitrag. Kramer betonte zugleich, die Geschäftsführung setze darauf, dass die Metro ihre
Tochter als Ganzes verkaufe, Real damit als vollständiges Unternehmen erhalten bleibe.
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

VERSACE - Versace, das ist eine der letzten große italienischen Modemarken, die noch nicht zu einem
dieser großen international tätigen Luxuskonzerne gehören. Doch jetzt wird es wohl auch die
Mailänder erwischen. Medienberichten zufolge wird das legendäre Label vom Modeunternehmen Michael
Kors mit Hauptsitz in London übernommen. Kors habe eine Vereinbarung zur Übernahme der Kontrolle
bei Versace unterzeichnet, eine offizielle Ankündigung werde diese Woche folgen, heißt es. Versace
werde dabei mit mindestens zwei Milliarden Dollar bewertet. Der US-Finanzinvestor Blackstone, der
im Jahr 2014 einen Anteil von 20 Prozent an Versace übernommen hatte, werde dann ganz bei dem
Unternehmen aussteigen. Die Versace-Familie, die bislang die restlichen Anteile hält, bleibe
dagegen an Bord. (SZ S. 20/FAZ S. 22)

DELL - Der defizitäre Computerhersteller Dell denkt Insidern zufolge wieder über eine gewöhnliche
Rückkehr an die Börse nach. Das US-Unternehmen wolle noch in der laufenden Woche mit potenziellen
Konsortionalbanken sprechen, sagten mit den Plänen vertraute Personen. Dies stellt eine Kehrtwende
dar. Dell hatte zuletzt einen herkömmlichen Börsengang vor allem wegen seines Schuldenbergs in Höhe
von rund 50 Milliarden Dollar ausgeschlossen und wollte stattdessen über den Rückkauf von
sogenannten Geschäftsbereichaktien (trading stocks) an die Börse zurückfinden. Allerdings fiel das
Angebot über rund 21 Milliarden Dollar in bar und Aktien bei verschiedenen Hedgefonds - darunter
Elliott Management und Canyon Capital Advisors - durch. Firmengründer Michael Dell hatte sein
Unternehmen 2013 mit Hilfe des Finanzinvestors Silver Lake zurückgekauft und von der Börse
genommen, um es unabhängiger vom Finanzmarkt zu sanieren. (Welt S. 13)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/mgo

END) Dow Jones Newswires

September 25, 2018 00:25 ET (04:25 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.25.09.2018 06:25:53

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Boersenkalender - Termine des Tages:

BUWOG AG: Veröffentlichung Q1-Bericht - Bericht zum 1. Quartal
CarMax Inc.: Q2 2018 Earnings Release - Bericht zum 2. Quartal
VERBIO Vereinigte BioEnergie AG: Jahresfinanzbericht 2017/18 - Veröffentlichung des Jahresberichtes
VERBIO Vereinigte BioEnergie AG: Analystenkonferenz - Finanz-Analystenkonferenz
VERBIO Vereinigte BioEnergie AG: Bilanzpressekonferenz - Bilanzpressekonferenz
STS Group AG: Halbjahresbericht - Veröffentlichung des Halbjahresberichtes
USA: Verkäufe neuer Häuser August 2018 - Verkäufe neuer Eigenheime
Frankreich: Verbrauchervertrauen September 2018 - Verbrauchervertrauensindex


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Die versendeten Informationen sind keine Anlageberatung. Sie dienen ausschließlich dem
Zweck, den Kunden in die Lage zu versetzen, eine selbstaendige Anlageentscheidung zu
treffen.
Quellen: vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH
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